0

Ehrenamtliche Scientology Geistliche in Kolumbien im Einsatz


Die Scientology Kirche Bogotá bringt Hilfe und Unterstützung in das von einer schweren Naturkatastrophe heimgesuchte Kolumbien. Sintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen haben dort Schlammlawinen ausgelöst und ganze Abschnitte der Stadt Mocoa unter sich begraben. Mehr als 300 Menschen verloren ihr Leben und Tausende wurden obdachlos.

Die Führungskräfte der Kirche riefen ihre Mitglieder zur Hilfe auf und ein Team von Ehrenamtlichen Scientology Geistlichen (Volunteer Ministers, VMs) war sofort zur Stelle und machte sich in einem hellen, gelben Van auf den Weg in das Krisengebiet.

Als die Regierung von Kolumbien ihren Hilferuf startete, war die Antwort darauf, dass die Kirche 30 weitere Ehrenamtliche Geistliche zur Verfügung stellte, um  bei der Organisation und Lieferung von Versorgungsgütern und Waren in das Katastrophengebiet zu helfen. Die Ehrenamtlichen Geistlichen arbeiteten in einer Lagerhalle, in dem die Hilfsgüter gesammelt wurden. 10 weitere VMs flogen die Güter dann Mocoa. Sie reisten gemeinsam mit ihrem Partner CINAT (einem kolumbianischen Team von Ersthilfespezialisten) in einem Flugzeug, das von der Regierung gestellt wurde.

Die Kirche organisierte auch einen Shuttle-Service, der weiterhin zweimal die Woche Ehrenamtliche Geistliche und humanitäre Hilfsgüter in das betroffene Gebiet brachte.

Vor Ort halfen die VMs dem Zivilschutzteam aus dem Bundesstaat Caquetá, zwei große Katastrophenzelte aufzubauen, in denen schwangere Frauen die nötige Hilfe erhalten konnten.

Im Zentrum von Mocoa errichteten sie ihr helles, gelbes Ehrenamtlichen-Geistlichen-Zelt, in dem sie sogenannte Assists gaben – Verfahren, vom Scientology-Stifter L. Ron Hubbard entwickelte Verfahren, mit denen das Trauma der Opfer erleichtert werden kann. Sie fanden Einheimische, die begierig waren zu helfen, und richteten einen Kursraum ein, damit jeder diese Verfahren lernen und sie nutzen kann, um anderen zu helfen.

Mitglieder der Zivilverteidigung des Departamento Nariño, die schon vor längerer Zeit eine Partnerschaft mit den VMs eingegangen sind und die darin geschult sind, Assists zu geben, reisten von Leticia nach Bogotá, wo sie sich einem Team von VMs anschlossen, die mit einem von der Kirche gecharterten Bus nach Mocoa fuhren. Der Bürgermeister von Puerto Nariño unterstützte sie, indem er anbot, sich während ihrer Abwesenheit um ihre Familien zu kümmern.

Oberst Ricardo Antonio Prado von der Metropolitan Police Neiva übernahm die Führung der Ehrenamtlichen Geistlichen vor Ort. Die VMs übernahmen die Verantwortung für einen Speisesaal, der von der Polizei eingerichtet wurde, um die Anwohner mit Essen zu versorgen. Sie arbeiteten auch mit dem Roten Kreuz und anderen freiwilligen Gruppen zusammen und betreuten gemeinsam in einer Notunterkunft 185 Familien, die ihr Hab und Gut verloren hatten.

Die Katastrophenhilfe wurde möglich gemacht durch eine finanzielle Bewilligung der International Association of Scientologists (IAS). Die Hilfsaktionen werden so lange fortgesetzt, bis die Notsituation beendet ist.

Ein globales Netzwerk von Ehrenamtlichen Scientology Geistlichen mobilisiert bei Katastrophen unmittelbar Helfer und leistet dort Hilfe, wo sie am dringendsten benötigt wird. Zusammen mit etwa 1.000 Organisationen und Behörden haben sie ihre Fertigkeiten und Erfahrungen bereits in Hunderten von Katastrophengebieten zum Einsatz gebracht, um den Betroffenen mittels Erste-Hilfe-Leistungen in körperlicher und in geistiger Hinsicht zu helfen.

Das Motto der Ehrenamtlichen Scientology Geistlichen lautet: „Man kann immer etwas tun.“ Das Programm, das Mitte der 1970er Jahre von L. Ron Hubbard entwickelt wurde und von der Scientology Kirche International als kirchliches Sozialprogramm gefördert wird, ist heute zu einer der größten internationalen Katastrophenhilfeorganisationen angewachsen.


2 × = 8