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Ehrenamtliche Geistliche in Puerto Rico: Die Notwendigkeit von Hilfe ist nach wie vor groß

VIEQUES, PUERTO RICO • 31. Oktober 2017

Die Insel Vieques war ein Juwel der Karibik, bekannt für ihre natürliche Schönheit: die hellste bio­lumineszierende*) Bucht der Welt, ein 3.000 Hektar großes Naturschutzgebiet und einsa­me Kristall­strände und all das nur sieben Meilen vor der Ostküste von Puerto Rico. Aber das war so, bevor der Hurrikan Maria durch die Karibik wütete und die Insel verwüstete.

Als die Katastrophenhilfe von Puerto Rico in der letzten Woche von der FEMA**) erfuhr, dass auf Vieques sehr wenig Hilfe geleistet wurde, brach sofort ein Team der Scientology Ehren­amt­lichen Geistlichen auf und kam mit Kettensägen und einem Lastwagen voller Nahrung und Wasser in der Hauptstadt der Insel, Isabel Segunda, an. Sie trafen mit dem Bürger­meister und anderen freiwilli­gen Hilfsorganisationen zusammen, um sich zu informieren. „Wir brachten mehrere Häuser in Ordnung, auf deren Dächer und Auffahrten Bäume gefallen waren“, sagte der leitende Ehrenamtliche Geistliche, „und wir bauten ein Dach für ein Haus, dessen gesam­tes Dachgeschoss während des Sturms zerstört worden war.“ Dann verteilten sie in einem Viertel auf der anderen Seite der Insel Nahrungsmittel, Wasser und Babypflegeprodukte und brachten einem Krebszentrum, das 54 Patienten versorgt, die benötigten Vorräte.

Die ersten Mitglieder des Teams der Ehrenamtlichen Geistlichen flogen sofort nach der Wiedereröffnung des Flughafens nach Puerto Rico, um in den Städten Ponce, Comino Los Ayala, Cupey Savana, Dorado, Yauco, Aracibo, Cotano, Gurabo, Coamo, Utuado, Corozal, Mayaguez, Patillas, Castaneras und San Juan Hilfe zu leisten. Weitere Teams von Scientology Ehren­amt­li­chen Geistlichen kamen hinzu.

In Mayaguez errichteten die Ehrenamtlichen Geistlichen bei einer katholischen Kir­che ein Zelt und verteilten sieben Paletten mit Trinkwasser und weitere sieben Paletten mit Lebens­mit­teln. In San Juan versorgten sie eine Methodistenkirche, die Obdachlose und Arme betreut. Dort und in einer Metho­disten­kirche in Arecibo verteilten sie Lebensmittel, Wasser und Baby­bedarf. Eine der Ehrenamtlichen Geistlichen, eine Krankenschwester, kümmerte sich um die Verletzten, die medizinische Hilfe benöti­gten. Die Ehrenamtlichen Geistlichen versorgten auch ein Ärzteteam, das vom Americorps (Hilfscorps der US-Bundesre­gie­rung) nach Puerto Rico entsandt worden war.

Es wird nach wie vor Hilfe benötigt. Rund 70 Prozent der Insel sind ohne Strom, und vielen Menschen fehlen Nahrungsmittel und sauberes Trinkwasser.

Wer helfen oder für Nahrung, Wasser oder Hilfsgüter spenden möchte, sollte sich unter (800) HELP-4-YU oder 1 (323) 960-1949 an das Hauptquartier der Ehrenamtlichen Geistlichen in Los Angeles wenden.

Das Programm der Scientology Ehrenamtlichen Geistlichen ist ein religiöser Sozialdienst, der Mitte der 1970er Jahre vom Stifter der Scientology, L. Ron Hubbard, gegründet wurde. Wei­te­re Informa­tio­nen finden Sie auf der Website der Ehrenamtlichen Geistlichen.

*) Biolumineszierend: Von Lebewesen verursachtes Leuchten von Meerwasser

**) FEMA (Federal Emergency Management Agency) nationale Koordinationsstelle für Katastrophenhilfe der USA


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