0

Lernen Sie einen Scientologen kennen: Wie Churlya Wurfel Ehrenamtliche Geistliche Partnerschaften im Pazifikraum schmiedete

Ein schweres Erdbeben in den Bergen der Provinz Jambi in Sumatra im Jahr 1993 änderte den Verlauf des Lebens von Churlya Wurfel und schlug ein neues Kapitel auf in der Arbeit des Ehrenamtlichen Scientology Geistlichen Programms auf internationaler Ebene.

Genau dort startete Wurfel ihre Arbeit Partnerschaften mit anderen Hilfsorganisationen zu schließen. Damit setzte sie einen Standard für die Ehrenamtlichen Geistlichen Hilfsmaßnahmen in Katastrophengebieten und erweiterte so die Reichweite und den Umfangs der Hilfe, die das Programm bietet.

Alles begann, als die Scientology-Kirche in Sydney Wurfel um Hilfe bat. Ein schweres Erdbeben hatte ein abgelegenes, bergiges Gebiet im Zentrum von Sumatra getroffen. Wurfel, die in Indonesien geboren und aufgewachsen war wurde gebeten in das Land zu fliegen, um im Namen der Kirche das Ehrenamtliche Geistliche Programm vorzustellen. Sie kam der Bitte unmittelbar nach und machte sich auf den Weg, um den Opfern und Helfern die Hilfe anzubieten, die nur Ehrenamtliche Geistliche anbieten können – die Scientology Assists (Beistände).

Assists sind eine Methode, die von L. Ron Hubbard entwickelt wurden, um anderen Menschen zu helfen, über emotionale Verstimmungen, Belastungen und traumatische Erlebnisse hinwegzu-kommen. Wegen dieser Methoden wurde Wurfel vor 10 Jahren Scientologin, als ihr Mann, ein Scientologe, Assists bei ihre Tochter anwendete, um ihr in einer schweren Notsituation erfolgreich beizustehen.

„Ich dachte an die Mütter, deren Kinder durch das Erdbeben traumatisiert wurden und ich wusste, dass ich helfen musste“, sagte Wurfel. „Ich wusste, dass ich selber in der Lage war einer bestimmten Anzahl von Menschen zu helfen, aber wenn es mir gelänge andere ebenso in der Technik der Assists auszubilden, dass ich dann vielmehr Leute erreichen könnte.“

So flog sie gemeinsam mit ihrem Sohn, ebenfalls ein ausgebildeter Ehrenamtlicher Geistlicher, nach Indonesien und kontaktierte das dortige Rote Kreuz.

„Das Rote Kreuz ist immer da, wenn eine Katastrophe eintritt,“ sagt Wurfel. „Ich war mir sicher, wenn sie den Nutzen der Methoden kennen würden, dass sie dann ihre Katastrophenhelfer ausbilden würden, um den Überlebenden auch mit dieser Methode zu helfen.“

Am Hauptsitz des Roten Kreuzes, fragte sie nach den Verantwortlichen vor Ort. Der Mann, der kam, um herauszufinden, was sie brauchte sah erschöpft aus.

„Zuerst dachte er, ich sei von den Medien“, sagt Wurfel. „Ich sagte nein – ich bin hier, um zu helfen. Der beste Weg, um wirklich zu zeigen, was Scientology Assists bewirken besteht darin die Wirksamkeit zu demonstrieren und so wies ich ihn an, sich hinzulegen und mein Sohn gab ihm einen Assist. Er war überrascht, wie viel besser er sich danach fühlte und sorgte direkt im Anschluss daran, dass wir die Genehmigung von der örtlichen Polizei erhielten uns im Ort aufzuhalten. Danach stellte er mich dem Vorsitzenden des Roten Kreuzes für die Region vor. “

Wurfel und ihr Sohn gaben auch dem Vorsitzenden einen Assist mit dem Ergebnis, dass er darum bat fünf Freiwillige auszubilden, die noch an diesem Abend in das Katastrophengebiet der Provinz Jambi reisten. Damit wurden sie mit den Techniken ausgestattet den Leuten zu helfen sich von den Auswirkungen der Schocks und Traumata zu erholen.

Noch Jahre später sprachen Vertreter des Roten Kreuzes an dem Ort einer anderen Katastrophe in Indonesien über ein ganzes Dorf von 300 Überlebenden, die in ihre Häuser und Reisfelder zurückkehrten, nachdem diese Freiwilligen ihnen mit Assists geholfen hatten. Von den Traumata des Erdbebens erholt fühlte sich die Dorfbewohner wieder ruhig und gefestigt, um die Sicherheit der Notunterkünfte zu verlassen.

Das war die erste einer Reihe von Partnerschaften, die Wurfel schloß. Die zweite Partnerschaft wurde einige Monate später in den Philippinen geschlossen, als ein verheerenden Taifun über das Land hinwegfegte.

„Ein Freund von mir in Sydney, ein Anwalt von den Philippinen, kontaktierte seinen Bruder, der Arzt war, und informierte ihn darüber, dass ich dorthin fliegen würde um zu helfen,“ sagte sie. „Als ich nach Manila kam, wurde ich in einem Konferenzraum geleitet, wo 10 Ärzte versammelt waren, um herauszufinden, wie ich helfen konnte. Anstatt eingeschüchtert zu sein entschied ich mich wieder dafür zu , ‚zeigen´ anstatt zu ’sagen,‘ und gab einem der Ärzte einen Asist. “

Begeistert von den Ergebnissen, arrangierten die Ärzte für Wurfel die Ausbildung von lokalen Katastrophenhilfe Spezialisten, die diese Technologie bei ihrer Arbeit verwenden können.

Ähnliche Szenarien trugen sich zu in Thailand, Papua-Neuguinea, Samoa und im ganzen Pazifik. Aber die Erfahrung, die unauslöschlich in Wurfels Gedächtnis gebrannt wurde ereignete sich in der indonesischen Stadt Banda Aceh , nach dem Tsunami im Indischen Ozean im Jahre 2004.

„Es war schrecklich“, sagte Wurfel. „Die Toten wurden von der Flutwelle direkt in die Stadt gespült. Der Schlamm des Tsunamis befand sich überall. Wir gehörten zu den ersten Helfern die Zugang zu der Stadt erhielten. Meine erste Priorität war es, einen stabilen Standort zu finden, von dem unsere Ehrenamtlichen Geistlichen aus operieren konnten. “

Sie stellten sich örtlichen Beamten und Geschäftsinhabern vor und arrangierte einen Platz, wo die Ehrenamtlichen Geistlichen mit ihren Schlafsäcken schlafen konnten. Dann sorgte sie für, dass ein großes Zelt in der Mitte der Stadt aufgebaut wurde, in dem Ehrenamtliche Geistliche Scientology Beistände geben konnten.

Die Ehrenamtlichen Geistlichen gaben Eins zu Eins-Hilfe und erreichten Hunderttausende mehr, indem sie Polizisten, Rettungskräfte und Imame ausbildeten – einfach jeden, der helfen wollte – in den Scientology-Assists.

„Die Menschen wollen einander helfen“, sagt Wurfel. „Das größte Hindernis dabei ist das fehlende Know-how wie man es machen soll. Die Assist-Methode funktioniert, und jetzt mit den beitragsfreien Online-Kursen in 17 Sprachen, die auf der Ehrenamtlichen Geistlichen Webseite zur Verfügung stehen, ist der Weg anderen zu helfen weit offen. „