Tänzerinnen und Tänzer aus Irland, England und Deutschland kamen im Scientology-Gemeindezentrum in Dublin zum ersten RINCE All Irelands zusammen. Der unabhängige Wettbewerb vereinte Teilnehmer verschiedener Organisationen und Generationen sowie traditionelle und moderne Formen des irischen Tanzes.
Die Teilnehmer waren zwischen vier und über 50 Jahre alt und vertraten vier verschiedene irische Tanzorganisationen. Das Format ermöglichte es Tänzerinnen und Tänzern, die normalerweise nicht innerhalb derselben Wettbewerbsstruktur aufeinandertreffen, gemeinsam anzutreten. Die Leistungsklassen reichten von Anfängern bis zur offenen Meisterschaft.
RINCE entstand während der COVID-19-Lockdowns. Ursprünglich als Magazin über irischen Tanz gegründet, organisierte die Initiative während dieser Zeit einen Online-Wettbewerb, mit dem zugleich Spenden für Tafeln gesammelt wurden. Aus diesem Projekt entwickelten sich weitere Online- und Präsenzveranstaltungen und schließlich RINCE All Irelands.
Traditioneller und moderner irischer Tanz
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung in Dublin war der Set-Belt-Wettbewerb. Die Meisterschaftstänzer führten zunächst einen modernen Set mit größerer Freiheit bei der Auswahl ihrer Bewegungen und anschließend einen traditionellen Set nach festgelegten Standards auf.
„Es war großartig zu sehen, wie die Tänzerinnen und Tänzer beide Stilrichtungen auf einem so hohen Niveau präsentierten“, sagte RINCE-Gründerin Erin Coyle. Der Wettbewerb zeige, wie der irische Tanz seine Traditionen bewahren und sich gleichzeitig weiterentwickeln könne.
Zum Programm gehörte außerdem eine Parade der Champions. Dabei wurden Siegerinnen und Sieger aller Leistungsstufen – von den Anfängern bis zur offenen Meisterschaft – ausgezeichnet. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer Grace Noblet, Sarah Angus, Colette McCann und Jamie Dunne vorbereitet und durchgeführt.
Coyle hob auch die Unterstützung durch das Scientology-Gemeindezentrum hervor. Das Team habe im Vorfeld organisatorische und technische Einzelheiten wie Beleuchtung, Tische und die Präsentation der Ergebnisse vorbereitet. Für Coyle war es bereits die zweite Veranstaltung in dem Zentrum.
Die Church of Scientology & Community Centre of Dublin wurde 2017 eröffnet. Sie dient sowohl religiösen Gottesdiensten der Scientology als auch kulturellen, pädagogischen, wohltätigen und gemeinschaftlichen Aktivitäten.
Die Veranstaltung wurde zudem mit dem Grundsatz „Sei kompetent“ aus dem Buch Der Weg zum Glücklichsein in Verbindung gebracht. Der von Scientology-Gründer L. Ron Hubbard verfasste nichtreligiöse Leitfaden umfasst 21 Regeln und betont unter anderem Lernen, Übung und die Entwicklung von Fähigkeiten.
Ivan Arjona, Vertreter der Church of Scientology bei europäischen und internationalen Institutionen, verwies in diesem Zusammenhang auf Lernen, Disziplin und Beharrlichkeit im Tanz sowie auf das Zusammentreffen von Teilnehmern unterschiedlicher Organisationen, Generationen und Länder.
Asia Kuzma, Pressesprecherin des Scientology-Gemeindezentrums in Dublin, erklärte, RINCE habe Kinder, Erwachsene, Familien und Tänzer verschiedener Organisationen zusammengebracht. Jede Generation entwickle ihre Fähigkeiten weiter und trage die Tradition an die nächste weiter.
Das erste RINCE All Irelands brachte damit Tänzerinnen und Tänzer unterschiedlicher Alters- und Leistungsstufen sowie verschiedener Organisationen aus drei Ländern in Dublin zusammen.
