Internationaler Tag der Freundschaft in der Scientology Kirche Hamburg


Am letzten Juli Wochenende trafen sich Scientologen, Gäste und Vertreter verschiedenster Kulturen in der Scientology Kirche Hamburg, um des Internationalen Tages der Freundschaft der Vereinten Nationen zu gedenken.

Trotz (oder gerade wegen) der hochsommerlichen Temperaturen wurde die Veranstaltung zur Feier des Internationale Tags der Freundschaft in der Scientology Kirche Hamburg ein abwechslungsreicher Nachmittag, bei dem Künstler und verschiedene Sprecher den Anwesenden ihre jeweilige Kultur ein Stück näher brachten.

Die Vereinten Nationen haben am 27. April 2011 den 30. Juli zum Internationalen Tag der Freundschaft erklärt. Dieser Tag soll an die Bedeutung der Freundschaft zwischen Personen, Ländern und Kulturen erinnern. Offiziell heißt es in der UN-Resolution, dass dieser Tag dazu dienen soll „durch die UN-Organisationen, andere internationale und regionale Organisationen, die Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen und Personen im Einklang mit kulturellen Gepflogenheiten und sonstigen örtlichen Gebräuchen zu begehen.“

Die Künstler der Veranstaltung in Hamburg, die aus drei verschiedenen Ländern kamen, dem Iran, Neuseeland und Deutschland, begeisterten das Publikum mit ihren musikalischen Beiträgen.

Der Vertreter einer koreanischen Religionsgemeinschaft informierte nicht nur über seine eigene Religion, sondern stellte den Anwesenden auch das Buch „World Scriptures – a comparative Anthology of Sacred Texts“, herausgegeben von Dr. Andrew Wilson, vor. Das Buch enthält über 4000 Textstellen, die 268 heiligen Schriften und 55 mündlichen Überlieferungen entnommen wurden. Der eloquente Redner erläuterte, welch wertvollen Beitrag es leistet, Wissen über die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften zu vermitteln.

Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt eines Ehepaares aus Neuseeland vom Stamm der Maori. Überlieferungen zu Folge sollen die Maori zwischen 800 und 1300 mit Booten nach Neuseeland gekommen sein und dieses Land in Besitz genommen haben. Kontakt zu Europäern entstand erst im 16./17. Jahrhundert. Die beiden Künstler vermittelten einen kompakten Eindruck von der Geschichte und Kultur dieses Volksstammes und begeisterten die Zuschauer zudem mit einem herausragenden Musikprogramm.

Der Pressesprecher der Scientology Kirche Hamburg e.V. sprach an diesem Tag über die Wichtigkeit der Bildung und stellte den Anwesenden eine Broschüre über Applied Scholastics aus der Informationsreihe „Scientology: Wie wir helfen“ vor. Diese Veröffentlichung informiert über eine internationale weltanschaulich neutrale Bewegung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die effektive Lehr- und Lernmethode von L. Ron Hubbard zu verbreiten, um den Niedergang des Bildungswesens in einen Aufwärtstrend umzukehren. Hubbard beschrieb das angestrebte Ziel im Bildungsbereich folgendermaßen: „Es ist Zweck und Ziel einer jeden Gesellschaft, wenn sie das Problem der Bildung angeht, die Fähigkeit, die Initiative und das kulturelle Niveau – und damit das Überlebensniveau jener Gesellschaft – anzuheben.“

 

Nach dem „offiziellen Teil“ fand auf persönlicher Ebene das statt, was die Vereinten Nationen mit dem Internationalen Tag der Freundschaft bezwecken möchten: Angehörige der verschiedenen Nationen und Kulturen lernten sich kennen, knüpften Kontakte und waren sich einig, dass solche Veranstaltungen öfter stattfinden sollten … und werden.

Scientology: Wie wir helfen – Erste Chance für haitianische Kinder

 

 

Die im März 2013 von der Scientology Kirche veröffentlichte Broschüre „Scientology: Wie wir helfen – Applied Scholastics: Verbesserte Lese- und Schreibfertigkeiten ermöglichen wirkliche Bildung“ beschreibt die Arbeit von Applied Scholastics in der Ausbildung von unterprivilegierten Kindern. Ein Beispiel ist die Geschichte von Susi Tschupp und 150 Kindern in Haiti.
Dank der Lehrerin Susi Tschupp aus Clearwater, Florida, besuchen heute 150 Kinder in Cap Haitien, Haiti, ihren Unterricht in einem neuen Schulhaus.

Vor vier Jahren kehrten einige Freunde von Susi Tschupp von einer Reise nach Haiti zurück und erzählten ihr von dem Baptistenpriester Pierre Erasmin und seiner Schule für Waisenkinder.

So beeindruckt sie von dem Engagement des Priesters für die Kinder waren, so bestürzt waren sie über den Zustand der Schule. Frau Tschupp beschloss zu helfen.

„Ich flog mit einem Piloten in einem kleinen Flugzeug dorthin“, erzählt sie. „Die Schule war in einem traurigen Zustand, nur ein paar Bänke im Freien, keine Bücher, keine Materialien. Die Kinder mussten sich sogar die Bleistifte teilen. Es gab keine Elektrizität, kein Trinkwasser, keine medizinische Versorgung. Die einzige Hoffnung, die diese Kinder als Grundlage für ein produktives Leben haben, ist, lesen und schreiben zu lernen, aber ihre Lehrer waren nicht ausgebildet.“

Während sie dort war, hielt Frau Tschupp Seminare über die sogenannte Studiertechnologie – einer von amerikanischen Schriftsteller, Humanisten und Stifter der Scientology Religion L. Ron Hubbard entwickelte Methode, zu lernen, wie man lernt. Nachdem er den genauen Ursachen für den Erfolg oder Misserfolg jeglicher Art von Ausbildung auf den Grund gegangen war, entwickelte Herr Hubbard diese Technologie des Lernens, mit der man sich jedes Fachgebiet aneignen kann.

Frau Tschupps Bemühungen, eine gute Schule für die Kinder zu etablieren, begannen damit, dass sie Spenden sammelte, um zwei Lehrer aus Haitien nach Clearwater schicken zu können, wo sie in den Grundlagen der Studiertechnologie ausgebildet wurden.

Susi Tschupp arbeitet in der Clearwater Academy, einer privaten Schule, die die Studiertechnologie anwendet und in der für Lehrer wie Verwaltungsangestellte Nächstenliebe einen hohen Stellenwert einnimmt. Sie organisierten eine Spendenaktion für Schulmaterialien und Möbel ab, Tische zu sammeln, Frau Tschupp verschickte E-Mails an Freunde und bat sie um Unterstützung. „Ich habe Menschen bei verschiedenen Projekten geholfen und anstatt, mich mich bezahlen zu lassen, habe habe ich sie gebeten, Geld für die Schule zu spenden, damit ich das Dach für ihr Schulhaus bezahlen konnte,“ erklärt sie.

Es gibt noch mehr zu tun, und Frau Tschupp arbeitet weiter daran, aber die Kinder aber haben jetzt ein Schulgebäude, ausgebildete Lehrer und eine Chance.

Frau Tschupps Engagement für bessere Bildungschancen begann mit ihrer erste Stellung als Lehrerin in ihrem Heimatland, der Schweiz. 1974 wurde sie Scientologin und hörte zum ersten Mal von der Studiertechnologie.

„In den Schulen, in denen ich unterrichtete, sah ich, wie viele Schüler Schwierigkeiten hatten und wie wichtig es für ihre Zukunft ist, dass sie in der Schule gut vorankommen. Wenn sie einmal zurückgefallen waren, hatten sie kaum noch eine Chance, den Anschluss wieder zu finden.“

Um ihnen diese Chance zu geben, nahm sie sich 1976 in einer öffentlichen Schule in Zürich einer Gruppe von Gymnasiasten an, die in verschiedenen Fächern gescheitert warn.

Sie erhielt die Genehmigung, den Schülern mithilfe der Studiertechnologie als erstem Kurs des Schulhalbjahrs beizubringen, wie man lernt. „Sie wurden vorher und hinterher von einem Schulpsychologen getestet, und er bestätigte, dass sie nach diesem Kurs einen durchschnittlichen Anstieg des IQs von 5 Punkten hatten,“ sagt sie.

Jetzt lebt sie in Clearwater in Florida und unterrichtet seit dem Jahr 2001 an der Clearwater Academy.

„Wenn wir neue Schüler aufnehmen, testen wir sie zuerst. Ich hatte eine Schülerin, die im Test sehr schlecht abschnitt, als sie das erste Mal zu uns kam, obwohl sie in der öffentlichen Schule in den meisten Fächern sehr gute Noten hatte. Ich stellte ihr noch einige Fragen, da ich ich annahm, dass sie beim Test nur nervös oder aufgeregt war. Dabei erklärte sie mir, der Grund für ihre guten Noten in der Schule sei, dass sie bei Multiple-Choice-Test (Prüfungen, bei denen man aus mehreren Antwortmöglichkeiten die richtige ankreuzen muss) sehr gut im Raten war. Sie war sehr glücklich, dass sie endlich aufklären konnte, was sie in einigen Fächern nicht verstanden hatte. Sie holte nach, was sie versäumt hatte, und steht jetzt kurz davor, die Highschool abzuschließen. Sie ist ein fröhliches, kluges, ehrliches Mädchen, das vollen Nutzen aus ihrer Ausbildung gezogen hat.

Susi Tschupp schätzt es, Teil des Applied-Scholastics-Netzwerkes zu sein, das Hilfe, Unterstützung und Material anbietet, um Lehrer und Erzieher auszubilden. „Ich betrachte jeden Schüler als jemanden, der Träume und Hoffnungen hat. Oft wissen Schüler nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen wollen,“ sagt sie. „Ich helfe ihnen mit einem Ausbildungsweg, der ihre Ziele und Absichten fördert, ich benutze die Studiertechnologie, um die Tür zu öffnen, und gebe ihnen die Werkzeuge, mit denen sie in der Lage sind, alles zu lernen.“

Die Broschüre „Scientology: Wie wir helfen – Applied Scholastics: Verbesserte Lese- und Schreibfähigkeit ermöglichen wirkliche Bildung“ ist Teil einer Serie von Publikationen, die von der Church of Scientology International produziert wird, um Anfragen nach Informationen über die Scientology Religion und ihre weltweiten humanitären Initiativen und sozialen Programme zur Verbesserung der Gesellschaft nachzukommen.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Scientology website www.scientology.org/AppliedScholastics.

 

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Applied Scholastics International ist eine gemeinnützige Organisation, die das Problem des Analphabetismus direkt angeht, in dem sie die Entdeckungen L. Ron Hubbards auf dem Gebiet der Bildung und Ausbildung weithin bekannt macht.