Geburtstag von L. Ron Hubbard markiert neues Kapitel für Scientology

Scientologen aus aller Welt versammelten sich in Clearwater, Florida, um den 115. Geburtstag von L. Ron Hubbard zu feiern und sein Vermächtnis zu würdigen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neue Initiativen und Programme, die die weitere Expansion der Scientology sowie die Förderung der nächsten Generation vorantreiben sollen.

Ein zentraler Bestandteil des Abends war die Präsentation eines restaurierten Wahrzeichens auf den Kanarischen Inseln, das eng mit entscheidenden Durchbrüchen von L. Ron Hubbard verbunden ist. An diesem Ort wurden wichtige Schritte auf dem Weg zu fortgeschrittenen spirituellen Stufen innerhalb der Scientology entwickelt. Die originalgetreue Restaurierung ermöglicht es Besuchern heute, diese Phase der Entstehungsgeschichte unmittelbar nachzuvollziehen. Mit der Aufnahme dieses Standorts wurde das weltweite Netzwerk bedeutender historischer Stätten weiter ausgebaut und das Vermächtnis des Gründers an authentischen Orten bewahrt.

Neben der Würdigung historischer Meilensteine stand die organisatorische Weiterentwicklung der Scientology im Fokus der Veranstaltung. Vorgestellt wurden neue internationale Führungsteams, die im Rahmen umfassender Ausbildungsprogramme auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden. Diese Teams sollen künftig in verschiedenen Regionen weltweit eingesetzt werden und die Umsetzung zentraler Verwaltungs- und Organisationsstrukturen weiter stärken. Darüber hinaus wurde die fortschreitende Expansion durch neue Einrichtungen hervorgehoben, darunter eine Ideale Org in Puerto Rico, die die Präsenz der Scientology in der Karibik erweitert.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf zukunftsorientierten Projekten, die gezielt auf die nächste Generation ausgerichtet sind. Vorgestellt wurde eine neue Reihe von Scientology-Kinderbüchern, die grundlegende Prinzipien altersgerecht und anschaulich vermitteln sollen. Die Bücher sind in 25 Sprachen verfügbar und werden durch ergänzende Kursprogramme begleitet, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Inhalten ermöglichen.

Die globale Reichweite dieser Programme wurde ebenfalls hervorgehoben. In zahlreichen Scientology-Einrichtungen weltweit wurden bereits speziell ausgestattete Kursräume eingerichtet, die auf die Bedürfnisse junger Teilnehmer zugeschnitten sind. Damit entsteht eine Infrastruktur, die es ermöglicht, die neuen Bildungsangebote international einheitlich umzusetzen und einer breiten Zielgruppe zugänglich zu machen.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass die Scientology nicht nur auf ihre historischen Wurzeln blickt, sondern zugleich aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft arbeitet. Die Kombination aus der Bewahrung bedeutender Orte, der Weiterentwicklung organisatorischer Strukturen und der Einführung neuer Bildungsinitiativen zeigt eine klare Ausrichtung auf nachhaltiges Wachstum und internationale Vernetzung. Der Abend in Clearwater wurde damit als bedeutender Meilenstein präsentiert, der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Scientology miteinander verbindet. Weiteres Bildmaterial unter: https://www.scientology.de/scientology-today/events/lrh-birthday-celebration-2026.html

Religiöse Anerkennung der Scientology weltweit

Die Scientology-Kirche ist heute in mehr als 160 Ländern vertreten und hat in verschiedenen Staaten Anerkennungen für ihre religiöse Tätigkeit sowie ihr gesellschaftliches Engagement erhalten. In zahlreichen Ländern – darunter Spanien, die USA, Portugal, Schweden, Italien, das Vereinigte Königreich, Kroatien, Slowenien, Nordmazedonien, die Niederlande, Südafrika, Kanada, Australien, Mexiko, Kolumbien und Panama – besteht eine religiöse Anerkennung. Auch in Deutschland haben Gerichte wiederholt festgestellt, dass Scientologen sich auf den Schutz aus Artikel 4 des Grundgesetzes (Religionsfreiheit) berufen können. Weitere Informationen zur religiösen Anerkennung der Scientology-Kirche in Europa finden Sie unter: scientologyreligion.de

Bayerischer Verwaltungsgerichtshof schiebt Behördenwillkür Riegel vor

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat in einer gerade gefällten Entscheidung (Az. 20 CS 26.104) in einem Eilverfahren gegen das Land Bayern ein deutliches Zeichen gegen die Diskriminierung von Mitgliedern der Scientology-Kirche gesetzt. Im Rahmen der beruflichen Ernennung zu einer öffentlichen Aufgabe ist nach Auffassung des Gerichts hinsichtlich der Beurteilung der Zuverlässigkeit der betroffenen Person nicht deren „weltanschauliche Gesinnung„, sondern derGesamteindruck des Verhaltens“ ausschlaggebend.

In dem konkreten Fall geht es um ein Scientology-Mitglied, das seine berufliche Tätigkeit seit mehr als zehn Jahren unbeanstandet ausgeübt hatte, bis ihm im Sommer letzten Jahres wegen seiner Zugehörigkeit zur Scientology-Kirche die öffentliche Ernennung entzogen worden war. Irgendwelche Pflichtverletzungen lagen nicht vor. Als Grund wurde lediglich seine angebliche Unzuverlässigkeit aufgrund der aktiven Scientology-Mitgliedschaft angeführt. Gegen diesen Akt behördlicher Willkür setzte sich das betroffene Mitglied mit juristischen Mitteln zur Wehr. Dazu stellte der BayVGH nun fest:

Im Hinblick auf die Grundrechte der betroffenen“ Person, so der BayVGH, „insbesondere aus Art. 3 Abs. 3 GG, Art. 4 Abs. 1 GG und Art. 5 Abs. 1 GG,darf sich die Prognose der Unzuverlässigkeit grundsätzlich nicht allein auf deren Glauben, politische Meinung oder Weltanschauung stützen“.

Angesichts der nebulösen Mutmaßungen, welche die angebliche Unzuverlässigkeit rechtfertigen sollten, moniert das Gericht, dass keine Feststellungen dazu getroffen sind, ob in der „immerhin über zehn Jahre andauernden Tätigkeit“ des Scientology-Mitglieds bekannt geworden seien, welche die „Vertrauenswürdigkeit erschüttern“ könnten.

Im Hinblick auf die Achtung gesetzlicher Pflichten und der allgemeinen Rechtsordnung durch Mitglieder der Scientology Kirche stellte das Gericht fest, es sei „nicht erkennbar, dass eine grundsätzliche Missachtung der staatlichen Rechtsordnung“ bei Mitgliedern der Scientology-Kirche vorläge. Mit diesen Worten folgte der BayVGH der Rechtsprechung des VGH Baden-Württemberg (VGH BW) in einer vergleichbaren Entscheidung vom 4.3.2021 (Az. 8 C 1886/20). Der VGH BW hatte in Entgegnung auf eine behördliche Unterstellung gegen den dortigen Scientology-Kläger festgestellt: Soweit der Beklagte ausführt, der Kläger habe in der Vergangenheit gezeigt, dass er „nicht stets gewillt ist, die Rechtsordnung zu beachten“ …, wird die Aussage nicht weiter begründet und durch konkrete Beispiele unterlegt. Dass davon bei Mitgliedern von Scientology allgemein ausgegangen werden könnte, ist nicht ersichtlich.“

Mit den folgenden Worten schob der BayVGH der Diskriminierung von Scientology-Mitgliedern allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit einen weiteren Riegel vor: Da die Scientology-Organisation „keine nach Art. 9 Abs 2 GG verbotene Vereinigung ist, [kann deshalb] allein die Mitgliedschaft der Antragstellerin die Prognose der Unzuver-lässigkeit von vornherein nicht tragen„.

Die Sprecherin der Scientology-Kirche Bayern spricht dem Gericht ihre Anerkennung für diese klaren und deutlichen, an den Grundrechten orientierten Worte aus und fügt hinzu: „Der beharrliche Einsatz der Scientology-Kirche für Gleichbehandlung und Rechtsstaatlichkeit setzt nicht nur der in Bayern noch immer anzutreffenden diskriminierenden behördlichen Ausgrenzungspraxis gegen Scientologen klare Grenzen, sondern stärkt die Grundrechte für jeden Bürger, der sich staatlicher Willkür ausgesetzt sieht.“

Budapest: Wie kann Glaube wieder „cool“ werden?

Online-Hass, gesellschaftliche Spaltung und die Rolle der Religion im digitalen Zeitalter standen im Fokus eines interreligiösen Dialogs in Budapest. Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen erörterten, wie moralisches Verhalten im Internet gestärkt und Glaubwürdigkeit zurückgewonnen werden kann. Dabei zeigten sich deutliche Parallelen zu den ethischen Grundsätzen aus „Der Weg zum Glücklichsein“.

Die Veranstaltung fand am 11. März in der Scientology-Kirche Budapest als elfter interreligiöser Dialog unter dem Titel „Eine Vision im Zeitalter des Hasses: Wie können wir den Glauben wieder cool machen?“ statt. Theologen, Geistliche, Kirchenvertreter und religiöse Denker kamen zusammen, um zu erörtern, wie sich Glaube im Alltag – insbesondere im digitalen Raum – konkret ausdrücken kann.

Im Mittelpunkt stand das Verhalten von Gläubigen in sozialen Medien. Die Teilnehmer machten deutlich, dass digitale Plattformen emotionale Reaktionen verstärken und Polarisierung begünstigen. Gleichzeitig unterstrichen sie die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen für einen respektvollen Umgangston und einen bewussten Umgang mit Meinungsverschiedenheiten.

Ein katholischer Theologe verwies auf eine Initiative, die Gläubige dazu aufruft, Hassrede aktiv entgegenzutreten und durch ihr eigenes Verhalten ein positives Beispiel zu setzen. Die Diskussion zeigte, dass sich religiöse Überzeugung nicht nur in Ritualen oder Zugehörigkeit ausdrückt, sondern vor allem im täglichen Umgang miteinander.

Ein weiterer Beitrag hob hervor, dass soziale Medien Inhalte mit starker emotionaler Wirkung bevorzugen und dadurch ausgleichende Stimmen oft in den Hintergrund treten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass religiöse Gemeinschaften eine wichtige Rolle übernehmen können, indem sie Orientierung geben und den respektvollen Dialog fördern.

Der Scientology-Geistliche erklärte, dass feindseliges Verhalten im Internet häufig aus persönlichen Belastungen wie Enttäuschung oder Frustration entsteht. Daraus ergibt sich die Verantwortung, bewusst mit Sprache und Reaktionen umzugehen und so zu einem konstruktiveren Miteinander beizutragen.

Die Diskussion machte deutlich, dass Werte wie Wahrhaftigkeit, Respekt und Vorbildfunktion im digitalen Zeitalter eine zentrale Bedeutung haben. Diese Prinzipien bilden die Grundlage für einen respektvollen öffentlichen Diskurs und ein funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rolle der Religion in der heutigen Gesellschaft. Die Teilnehmer stellten fest, dass zwar traditionelle Formen der Religionsausübung in Teilen Europas zurückgehen, gleichzeitig jedoch das Interesse an persönlicher Spiritualität bestehen bleibt. Entscheidend ist daher, religiöse Inhalte verständlich, relevant und lebensnah zu vermitteln.

Die Teilnehmer betonten die Bedeutung gemeinsamer Werte und praktischer Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften. Der interreligiöse Austausch fördert Verständnis, baut Vorurteile ab und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Die Scientology-Kirche Budapest dient dabei als Ort des Dialogs und der Begegnung. Neben religiösen Zeremonien bietet sie Raum für Veranstaltungen, bei denen Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher und religiöser Gruppen zusammenkommen.

Die Veranstaltung zeigte, dass verantwortungsbewusstes Handeln im digitalen Raum einen wichtigen Beitrag zu einem respektvollen Miteinander leisten kann. Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, durch sein Verhalten den Ton in öffentlichen Diskussionen positiv zu beeinflussen und damit Vertrauen in gesellschaftliche und religiöse Werte zu stärken.

Soziales Engagement und interreligiöser Dialog

Die Scientology-Kirche ist heute in mehr als 160 Ländern vertreten und engagiert sich weltweit in sozialen Initiativen, darunter Programme zur Drogenprävention, Menschenrechtserziehung und Alphabetisierung. Auch interreligiöser Dialog und Zusammenarbeit sind zentrale Bestandteile dieses Engagements.

In Europa wurde die Scientology-Kirche in mehreren Ländern – darunter Spanien, das Vereinigte Königreich, Italien und Schweden – als Religionsgemeinschaft anerkannt. Auch in Deutschland haben Gerichte wiederholt festgestellt, dass Scientologen sich auf den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Artikel 4 des Grundgesetzes berufen können. Weitere Informationen zur religiösen Anerkennung in Europa finden sich unter scientologyreligion.de.

Italien: Mehr als eine Million Broschüren zur Drogenaufklärung verteilt

Mehr als eine Million Informationsbroschüren zur Drogenaufklärung wurden im vergangenen Monat im Rahmen der italienischen Präventionskampagne „Die Fakten über Drogen“ verteilt. Rund 500 Freiwillige beteiligten sich an der Initiative, um Jugendlichen und Familien sachliche Informationen über die Risiken des Drogenkonsums zugänglich zu machen.

Die Kampagne „La Verità sulla Droga“ („Die Fakten über Drogen“) ist Teil eines internationalen Präventionsprogramms der Stiftung für eine drogenfreie Welt. In Italien wird die aktuelle Kampagnenphase auch vom Europäischen Büro der Scientology-Kirche unterstützt, das zur Koordination und Sichtbarkeit der Aufklärungsarbeit beiträgt.

Ziel der Initiative ist es, jungen Menschen verlässliche Informationen über häufig konsumierte Drogen bereitzustellen, bevor sie mit entsprechenden Angeboten oder sozialem Druck konfrontiert werden. Die Organisatoren verfolgen damit einen präventiven Ansatz, der auf frühzeitige Information setzt, anstatt erst auf bereits entstandene Probleme zu reagieren.

„Der Kampf gegen Drogen ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit“, erklärte Simonetta Sanmartin, die italienische Koordinatorin der Initiative. Sie betonte, dass nachhaltige Prävention nur durch gemeinsames Engagement und durch eine verantwortungsvolle Informationsarbeit erreicht werden könne. Aus diesem Grund seien zahlreiche Freiwillige mobilisiert worden, um eine breite Verteilung der Aufklärungsmaterialien in verschiedenen Regionen Italiens zu ermöglichen.

Neben der Verteilung auf öffentlichen Plätzen wird die Kampagne auch von zahlreichen lokalen Akteuren unterstützt. Nach Angaben der Organisatoren haben sich mehr als 100 Sportler, die mit den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 in Verbindung stehen, in die Ehrenliste der Stiftung für eine drogenfreie Welt eingetragen. Darüber hinaus beteiligen sich mehr als 5.000 Händler und Ladenbesitzer daran, Informationsmaterialien in ihren Geschäften auszulegen.

Durch diese breite Beteiligung erreicht die Initiative Menschen nicht nur in Schulen oder Bildungseinrichtungen, sondern auch in alltäglichen sozialen Räumen wie Geschäften, Sportstätten und öffentlichen Treffpunkten. Auf diese Weise sollen Familien, Jugendliche und lokale Gemeinschaften leichter Zugang zu Präventionsinformationen erhalten.

Bildungsprogramm „Die Fakten über Drogen“

Die Stiftung für eine drogenfreie Welt ist international für ihre Bildungsprogramme im Bereich der Drogenprävention bekannt. Die Materialien der Kampagne erläutern die physischen, psychischen und sozialen Auswirkungen des Drogenkonsums in leicht verständlicher Form. In Italien umfasst das derzeit eingesetzte Informationspaket 14 verschiedene Broschüren zu einzelnen Substanzen, 16 öffentliche Informationsfilme, eine rund 100-minütige Dokumentation über die am häufigsten konsumierten Drogen sowie einen Leitfaden für Lehrkräfte zur Behandlung des Themas im Unterricht.

Diese Ressourcen werden Pädagogen, Eltern, Freiwilligen und lokalen Gemeinschaftsgruppen kostenlos zur Verfügung gestellt, um eine möglichst breite Nutzung der Materialien zu ermöglichen und präventive Bildungsarbeit ohne finanzielle Hürden zu unterstützen.

Die Kampagne ist Teil eines größeren Netzwerks sozialer Initiativen, die von Mitgliedern der Scientology-Kirche sowie von unterstützenden Organisationen getragen werden. Dazu gehören Programme zur Drogenprävention, zur Menschenrechtserziehung sowie Initiativen zur Förderung ethischer Werte im gesellschaftlichen Zusammenleben.

Ivan Arjona, Vertreter der Scientology-Kirche bei der Europäischen Union, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, erklärte, erfolgreiche Prävention beruhe auf verlässlichen Informationen und der aktiven Beteiligung der Gemeinschaft. Programme wie diese zeigten, wie Familien, Pädagogen, Freiwillige und zivilgesellschaftliche Organisationen gemeinsam dazu beitragen können, junge Menschen zu schützen und das öffentliche Bewusstsein für Gesundheits- und Sozialfragen zu stärken.

Die Kampagne wird weiterhin in verschiedenen italienischen Städten fortgesetzt. Ziel der Organisatoren ist es, das derzeitige Tempo der Verteilung aufrechtzuerhalten und die Aufklärungsarbeit auf weitere Schulen, Unternehmen und lokale Gemeinschaften auszuweiten.

Die Materialien der Initiative können zudem online eingesehen werden, wo Broschüren und weitere Bildungsressourcen öffentlich zugänglich sind.

Mit dem Frühling startet die Scientology-Kirche Hamburg wieder durch – Ehrenamtliche intensivieren Arbeit in humanitären Programmen

Mit dem Beginn des Frühlings verstärken Mitglieder der Scientology-Kirche Hamburg erneut ihr Engagement in den verschiedenen humanitären Initiativen der Kirche. Besonders aktiv ist wieder die Initiative Sag Nein zu Drogen, Sag Ja zum Leben, die Ende Februar mit einem Informationsstand in Hamburg auf die Gefahren des Drogenkonsums aufmerksam machte.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer verteilten dabei 1.195 Aufklärungshefte an interessierte Bürgerinnen und Bürger. 34 Personen unterzeichneten vor Ort ein Gelöbnis für ein drogenfreies Leben. Die Resonanz war durchweg positiv – viele Passanten zeigten großes Interesse und Lob für die Aufklärungsarbeit.

Einige Beispiele aus den zahlreichen Begegnungen zeigen, wie vielfältig das Interesse an der Aktion war:

– Eine Drogentherapeutin nahm gern Informationsmaterial für ihre Arbeit an.

– Ein Vater und sein Sohn informierten sich über die Online-Kurse auf www.drugfreeworld.org und unterzeichneten gemeinsam das Versprechen für ein drogenfreies Leben.

– Zwei Jugendliche nahmen mehrere Hefte mit, um sie im Freundeskreis weiterzugeben.

– Eine Mitarbeiterin einer Hamburger Kinder- und Jugendpsychiatrie sprach über ihre Erfahrungen mit Ritalin und nahm entsprechendes Informationsmaterial mit.

Ebenso lobten Passanten das Engagement und betonten, wie wichtig es sei, dass auch über Alkohol und verschreibungspflichtige Medikamente aufgeklärt werde.

Die Initiative Sag Nein zu Drogen nutzt in ihrer Arbeit die Materialien der Foundation for a Drug-Free World, die 2006 gegründet wurde und von der Scientology Kirche unterstützt wird. Die Organisation erhielt im Juli 2024 den besonderen Beraterstatus (Special Consultative Status) beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).

Am 1. März fand zudem in der Scientology-Kirche Hamburg ein Tag der offenen Tür statt, an dem über die Arbeit der ehrenamtlichen Geistlichen informiert wurde: www.volunteerministers.org. Dabei wurden zwei Hamburger Ehrenamtliche für ihr herausragendes Engagement gewürdigt.

Eine der Geehrten engagiert sich mit großem persönlichen Einsatz sowohl in Hamburg als auch in Ghana für das Wohl von Kindern, die Wahrung der Menschenrechte und die Drogenprävention. Die zweite Auszeichnung galt einer Frau, die sich seit Jahren unermüdlich in Krisen und Katastrophen für Menschen in Not einsetzt und mit ihrer Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft ein leuchtendes Beispiel für gelebte Nächstenliebe setzt.

Mit ihrer Arbeit zeigen die Mitglieder der Scientology-Kirche Hamburg auch in diesem Jahr wieder, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für eine mitfühlende und verantwortungsbewusste Gesellschaft ist.

L. Ron Hubbard, der Gründer der Scientology-Religion sagte über einen ehrenamtlichen Geistlichen das Folgende: „Ein ehrenamtlicher Geistlicher verschließt seine Augen nicht vor dem Leid, dem Bösen und dem Unrecht, welche die Existenz mit sich bringt. Er ist vielmehr ausgebildet, diese Dinge in Ordnung zu bringen und anderen zu helfen, Erleichterung von ihren Auswirkungen und erneute persönliche Willenskraft zu finden.“

Puerto Rico: Erste Ideale Scientology-Kirche der Karibik eröffnet

In der Innenstadt von San Juan wurde die erste Ideale Scientology-Kirche der Karibik offiziell eröffnet. Vertreter der Kirche sowie geladene Gäste nahmen an der Einweihung teil.

Die neue Einrichtung befindet sich an einer zentralen Straße im Stadtteil Santurce, einem kulturell geprägten Bereich der Hauptstadt. Das Gebäude wurde als sogenannte „Ideale Organisation“ konzipiert und umfasst neben einem Informationszentrum für die Öffentlichkeit auch Räume für religiöse Zeremonien, Seminare und individuelle Seelsorgegespräche.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier versammelten sich Gemeindemitglieder, geladene Gäste sowie Vertreter aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Die Veranstaltung wurde von musikalischen Darbietungen begleitet und endete mit einer symbolischen Banddurchtrennung. David Miscavige, kirchliches Oberhaupt der Scientology-Religion, hob in seiner Rede die kulturelle Identität Puerto Ricos hervor und ordnete die neue Einrichtung in die internationale Entwicklung der Kirche ein.

Ein historischer Bezug wurde zum Gründer der Religion, L. Ron Hubbard, hergestellt. Hubbard hielt sich in den 1930er-Jahren auf Puerto Rico auf und führte dort nach Angaben der Kirche eine Mineralienuntersuchung durch. Darüber hinaus engagierte er sich nach einem Hurrikan in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz. Seine damaligen Forschungen und Tätigkeiten werden von der Kirche als Teil seines umfassenden Interesses an Gesellschaft und Menschheit beschrieben.

Bei der Einweihung sprachen zudem mehrere Gäste aus öffentlichen und zivilgesellschaftlichen Bereichen. Anibal Heredia Burgos, Koordinator für Glaubensfragen in San Juan, betonte die Bedeutung des Dialogs zwischen religiösen Gemeinschaften und staatlichen Institutionen. Leutnant Hector Ayala von der Police Athletic League hob die Zusammenarbeit im Bereich der Drogenprävention hervor und verwies auf gemeinsame Initiativen zur Aufklärung von Jugendlichen.

Auch Vertreterinnen zivilgesellschaftlicher Organisationen äußerten sich zur Eröffnung. Zorimar Betancourt, Leiterin einer Stiftung zur Gewaltprävention, verwies auf den Einsatz der Broschüre „Der Weg zum Glücklichsein“ im Rahmen ihrer Arbeit. Mery Dacosta, Präsidentin einer Menschenrechtskoalition, sprach von einer Plattform für Kooperation und gesellschaftlichen Austausch.

Das Informationszentrum der Kirche ist täglich geöffnet und bietet nach Angaben der Organisation Einblicke in Lehre, Geschichte und humanitäre Programme der Scientology-Religion. Präsentiert werden unter anderem Initiativen zur Menschenrechtsaufklärung, Programme zur Drogenprävention sowie Bildungsangebote zur Förderung von Lese- und Lernkompetenz. Darüber hinaus ist die Kirche Trägerin eines Programms ehrenamtlicher Geistlicher, das bei Katastrophenhilfe und sozialen Projekten eingesetzt wird.

Die Kapelle der Einrichtung dient religiösen Zeremonien wie Sonntagsgottesdiensten, Hochzeiten und Namensgebungen. Zusätzlich stehen mehrere Seminarräume und spezielle Beratungsräume für das sogenannte „Auditing“, eine Form der spirituellen Seelsorge innerhalb der Scientology-Religion, zur Verfügung.

Globale Entwicklung und Expansion

Mit der neuen Idealen Scientology-Kirche in San Juan verfügt die Karibikregion nun erstmals über einen Standort dieser Art. Die Einrichtung dient sowohl der religiösen Praxis der Mitglieder als auch dem Austausch mit der breiteren Öffentlichkeit und schafft einen Raum für spirituelle Weiterentwicklung, Bildung und gemeinschaftliche Zusammenarbeit.

In den vergangenen Jahren wurden neue Ideale Kirchenorganisationen unter anderem in Mexiko-Stadt, Bogotá, Madrid, London, Rom und Budapest eröffnet. Diese weltweite Expansion geht einher mit der fortlaufenden institutionellen Entwicklung der Scientology-Religion, die in zahlreichen Staaten – darunter mehrere Länder Lateinamerikas – als Religionsgemeinschaft registriert oder anerkannt ist. Mit dem Standort in Puerto Rico wird diese internationale Präsenz nun auch in der Karibik weiter ausgebaut.

Brüssel: Scientology-Kirche veröffentlicht Online-Leitfaden zu EU-Werten und Grundrechten

Das Europäische Büro der Scientology-Kirche für öffentliche Angelegenheiten und Menschenrechte in Brüssel hat mit „Europas Werte, deine Rechte“ einen neuen Online-Leitfaden veröffentlicht. Die digitale Initiative erläutert die Werte der Europäischen Union, die EU-Grundrechtecharta sowie die Europäische Menschenrechtskonvention anhand offizieller Quellen und praxisnaher Beispiele in verständlicher Sprache.

Der Leitfaden verfolgt ein zentrales Ziel der staatsbürgerlichen Bildung: Er soll verständlich machen, was ein Recht ist, wo es im europäischen Rechtsrahmen verankert ist und welche Institution in unterschiedlichen Situationen zuständig ist. Eine häufige Quelle öffentlicher Verwirrung – der Unterschied zwischen Europäischer Union und Europarat – wird dabei frühzeitig erläutert. In vereinfachter Form wird dargestellt, wann die EU-Grundrechtecharta Anwendung findet und in welchen Fällen die Europäische Menschenrechtskonvention sowie die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte relevant sind.

Im Mittelpunkt der Plattform stehen die sechs Werte der Europäischen Union gemäß Artikel 2 des Vertrags über die Europäische Union: Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und Achtung der Menschenrechte. Diese Werte werden anhand kurzer Alltagsszenarien erläutert, um ihre praktische Bedeutung in Bereichen wie Arbeit, Bildung, digitaler Kommunikation und gesellschaftlicher Teilhabe zu verdeutlichen. Die Inhalte stützen sich auf Primärtexte und verweisen direkt auf offizielle Dokumente der Europäischen Union und des Europarates.

Ein eigener Abschnitt widmet sich der EU-Grundrechtecharta als rechtsverbindlichem Instrument. Er erklärt, dass die Charta für EU-Institutionen verbindlich ist und für Mitgliedstaaten gilt, wenn sie EU-Recht umsetzen. Dabei wird unter anderem auf Erläuterungen der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) verwiesen. Die Themenbereiche der Charta – Würde, Freiheiten, Gleichheit, Solidarität, Bürgerrechte und Justizielle Rechte – werden strukturiert und in verständlicher Sprache dargestellt.

Parallel dazu beschreibt der Leitfaden Zweck und Geltungsbereich der Europäischen Menschenrechtskonvention als völkerrechtlichen Vertrag des Europarates. Er erläutert in allgemeiner Form das Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg und weist darauf hin, dass innerstaatliche Rechtsbehelfe in der Regel ausgeschöpft sein müssen, bevor eine Beschwerde eingereicht werden kann. Die Website betont ausdrücklich, dass es sich um eine Bildungsressource und nicht um Rechtsberatung handelt, und verweist auf offizielle Informationsquellen.

Die Initiative ist für mobile Endgeräte optimiert und enthält ein kurzes Selbsttest-Quiz mit sechs Fragen, das grundlegende Kenntnisse zur Anwendbarkeit europäischer Grundrechte überprüft. Ergänzt wird das Angebot durch ein „Bürger-Toolkit“, das auf bestehende europäische Beteiligungsinstrumente verweist, darunter die Europäische Bürgerinitiative, das Petitionsportal des Europäischen Parlaments sowie Konsultationsformate der Europäischen Kommission. Auch Programme wie Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps werden als Möglichkeiten gesellschaftlicher Mitwirkung genannt.

Das Europäische Büro der Scientology-Kirche für öffentliche Angelegenheiten und Menschenrechte ist seit 1990 in Brüssel präsent. Es wird von Ivan Arjona geleitet, Vertreter der Scientology-Kirche bei der Europäischen Union, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen. In seinen internen Dokumenten definiert sich das Büro als religiöse Vereinigung mit nationalem und europäischem Wirkungsbereich, die innerhalb der bestehenden europäischen Rechtsrahmen tätig ist.

Ein Abschnitt des Leitfadens ordnet die Initiative in einen weiteren Kontext gemeindebasierter Aktivitäten ein. Dabei werden Programme zur Menschenrechtserziehung, zur Drogenprävention sowie ehrenamtliche Gemeindehilfe erwähnt. Diese werden als praktische Maßnahmen beschrieben, die an bestehende institutionelle Schutzmechanismen anknüpfen und auf Bildung, Prävention und Freiwilligenarbeit setzen.

Ivan Arjona, Vertreter der Scientology-Kirche bei der Europäischen Union, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, erklärte, dass ein klares Verständnis der jeweiligen Zuständigkeiten zwischen EU-Charta und Europäischer Menschenrechtskonvention dazu beitragen könne, Rechte verantwortungsbewusst wahrzunehmen und Konflikte im Rahmen der geltenden Rechtsordnung zu lösen.

Gesellschaftliches Engagement und Anerkennung

Die Scientology-Kirche ist heute in mehr als 160 Ländern vertreten und hat in verschiedenen Staaten Anerkennungen für ihre religiöse Tätigkeit sowie ihr gesellschaftliches Engagement erhalten.

In zahlreichen Ländern – darunter Spanien, die USA, Portugal, Schweden, Italien, Großbritannien, Kroatien, Slowenien, Nordmazedonien, die Niederlande, Südafrika, Kanada, Australien, Mexiko, Kolumbien und Panama – besteht eine religiöse Anerkennung. Auch in Deutschland haben Gerichte wiederholt festgestellt, dass Scientologen sich auf den Schutz aus Artikel 4 des Grundgesetzes (Religionsfreiheit) berufen können. Weitere Informationen zur religiösen Anerkennung der Scientology-Kirche in Europa finden Sie unter scientologyreligion.de.

TV-Sendung „Destination: Scientology“ rückt Brüsseler Hauptsitz erneut in den Fokus

Der europäische Hauptsitz der Scientology-Kirche in Brüssel begeht sein 16-jähriges Bestehen. Eine aktuelle TV-Sendung stellt den Standort, seine Geschichte und seine Funktion innerhalb der europäischen Gemeindearbeit vor und greift dabei auch die rechtliche Einordnung der Kirche in Belgien auf.

Der europäische Hauptsitz der Scientology-Kirche wurde am 23. Januar 2010 eingeweiht und befindet sich am Boulevard de Waterloo 100–103 in einem Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die rund 8.000 Quadratmeter große Einrichtung dient sowohl der örtlichen Gemeinde als auch Besuchern aus verschiedenen europäischen Ländern. Zu den Räumlichkeiten gehören eine Kapelle für Versammlungen und Zeremonien, Bereiche für religiöse Ausbildung und Seelsorge sowie ein öffentlicher Informationsbereich über die Glaubensgrundsätze der Scientology und das Leben ihres Gründers L. Ron Hubbard.

Die organisierte Präsenz der Scientology-Kirche in Belgien reicht bis ins Jahr 1974 zurück. Brüssel gilt dabei als besonderer Standort, da hier zahlreiche europäische Institutionen angesiedelt sind und Fragen zu Pluralismus, Religionsfreiheit und gesellschaftlichem Zusammenleben regelmäßig Gegenstand öffentlicher Diskussionen sind.

Die TV-Sendung Destination: Scientology präsentiert den Brüsseler Standort vor dem Hintergrund der kulturellen Vielfalt der Hauptstadt. Thematisiert werden Gemeindeveranstaltungen, interreligiöse Begegnungen sowie Aspekte des täglichen Gemeindelebens. In persönlichen Berichten schildern Mitglieder, wie sie Kommunikationsprinzipien der Scientology in ihrem beruflichen und privaten Alltag anwenden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Berichterstattung ist die rechtliche Entwicklung in Belgien. Am 11. März 2016 wies ein Brüsseler Gericht sämtliche Anklagen gegen die belgische Scientology-Kirche, ihren europäischen Hauptsitz sowie einzelne Angeklagte zurück. Medienberichte verwiesen seinerzeit auf erhebliche Verfahrensmängel, die eine Fortführung des Prozesses unmöglich machten.

Neben religiösen Aktivitäten werden in der Sendung auch gesellschaftliche Projekte vorgestellt, die von Scientologen unterstützt werden. Dazu zählen Informationsinitiativen zur Drogenprävention sowie Projekte zur Vermittlung von Menschenrechten, die in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern umgesetzt werden.

Die TV-Folge wird von einer Berichterstattung im Freedom Magazine begleitet, die das Gebäude als festen Bestandteil des Stadtbildes beschreibt und die Rolle des Standorts innerhalb der europäischen Aktivitäten der Kirche einordnet.

Gesellschaftliches Engagement und Anerkennung

Die Scientology-Kirche ist heute in mehr als 160 Ländern vertreten und hat in verschiedenen Staaten Anerkennungen für ihre religiöse Tätigkeit sowie ihr gesellschaftliches Engagement erhalten. Dazu zählen unter anderem Initiativen in den Bereichen Alphabetisierung, Drogenprävention und Menschenrechtserziehung. Die internationale Reichweite der Kirche und ihr Engagement für den interkulturellen Dialog führten zudem zu einem Beraterstatus bei den Vereinten Nationen über die spanische Fundación para la Mejora.

Darüber hinaus hat die Scientology-Kirche in zahlreichen Ländern – darunter Spanien, die USA, Portugal, Schweden, Italien, Großbritannien, Kroatien, Slowenien, Nordmazedonien, die Niederlande, Südafrika, Kanada, Australien, Mexiko, Kolumbien und Panama – eine religiöse Anerkennung erlangt. Auch in Deutschland haben Gerichte wiederholt festgestellt, dass Scientologen sich auf den Schutz aus Artikel 4 des Grundgesetzes (Religionsfreiheit) berufen können. Weitere Informationen zur religiösen Anerkennung der Scientology-Kirche in Europa finden Sie unter scientologyreligion.de.

Viddy Awards 2025: Gold für Bildungsdokumentation auf Scientology TV

Scientology Media Productions wurde bei den Viddy Awards 2025 mit einem Gold Award für eine Folge der Dokumentarserie Voices for Humanity ausgezeichnet. Prämiert wurde die Episode mit dem ghanaischen Pädagogen Richmond Atta-Williams in der Kategorie Bildung für ihre inhaltliche Qualität und gesellschaftliche Relevanz.

Die Viddy Awards sind ein internationaler Wettbewerb, der Leistungen in der Videoproduktion und kreativen Gestaltung auszeichnet. Die Preise werden von einer Jury aus erfahrenen Fachleuten der Medienbranche vergeben und würdigen handwerkliche Qualität, innovative Umsetzung und visuelles Storytelling.

Richmond Atta-Williams leitet eine landesweite Initiative zur Bewältigung der Bildungssituation in Ghana, wo nach Angaben der Organisation 65 Prozent der Schüler die High School nicht abschließen. Die Folge der Serie Voices for Humanity stellt seinen Bildungsansatz vor, bei dem er mit Applied Scholastics zusammenarbeitet und die Studiertechnologie von L. Ron Hubbard einsetzt, um Schülern Lernklarheit, Selbstvertrauen und grundlegende Fähigkeiten zu vermitteln. Atta-Williams beschreibt sein Ziel mit den Worten:

„Als Pädagoge möchte ich eine Lücke schließen, die Lehrern hilft, das Beste aus unseren Kindern herauszuholen und sie zu besseren Mitgliedern der Gesellschaft zu machen.“

Die Serie Voices for Humanity erhielt 2025 zwei der insgesamt elf Viddy Awards, die an Scientology Media Productions vergeben wurden. Damit wurde die Serie insgesamt mit 18 Auszeichnungen prämiert. Die ausgezeichnete Folge ist unter scientology.tv/rattawilliams abrufbar.

Scientology Network in Los Angeles

Das Scientology Network, auch als Scientology TV bezeichnet, wurde am 12. März 2018 von David Miscavige, dem kirchlichen Oberhaupt der Scientology-Religion, ins Leben gerufen und sendet seither rund um die Uhr weltweit in 17 Sprachen. Die Programme führen durch sechs Kontinente, geben Einblicke in den Alltag von Scientologen, zeigen die globale Organisation der Kirche sowie deren soziale Initiativen – ergänzt durch Dokumentarfilme unabhängiger Filmemacher, die sich gesellschaftlichen Herausforderungen widmen.

Die Produktionen des Networks wurden bislang mit über 125 Medien- und Branchenpreisen ausgezeichnet, darunter Telly Awards, Communitas Awards und Hermes Creative Awards.

Empfangbar ist das Network über DIRECTV Channel 320, DIRECTV STREAM, AT&T U-verse sowie weltweit auf scientology.tv, über mobile Apps und Plattformen wie Roku, Amazon Fire TV und Apple TV. Produziert und ausgestrahlt wird es von Scientology Media Productions, dem globalen Medienzentrum der Kirche in Los Angeles.

Europaweit: Vermittlung von Menschenrechten im Fokus

Initiativen zur Menschenrechtsbildung in Europa erweitern ihre Bildungsressourcen, um Wissen über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte stärker im gesellschaftlichen Alltag zu verankern. Die Projekte richten sich insbesondere an Pädagogen, Jugendinitiativen und gemeindebasierte Organisationen und setzen auf praxisnahe, leicht zugängliche Lernmaterialien.

Projekte zur Menschenrechtsbildung in Europa erweitern ihre Bildungsangebote, um Kenntnisse über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) systematisch in Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Strukturen und öffentlichen Bildungsformaten zu vermitteln. Unterstützt werden diese Initiativen durch United for Human Rights und Youth for Human Rights International, die Bildungsressourcen für Pädagogen, Bürgerinitiativen und lokale Partner in verschiedenen europäischen Ländern bereitstellen.

Ziel der Projekte ist es, die AEMR als praktische Referenz für den Alltag zugänglich zu machen. Die Erklärung, die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, umfasst 30 Artikel zu grundlegenden Rechten und Freiheiten und zählt zu den weltweit am häufigsten übersetzten Dokumenten. Initiatoren der Bildungsarbeit verweisen darauf, dass viele Menschen zwar den Begriff „Menschenrechte“ befürworten, jedoch nur begrenzte Kenntnisse über den konkreten Inhalt der AEMR besitzen.

Die Bildungsansätze reagieren auf diese Wissenslücke, indem sie strukturierte und leicht verständliche Materialien zur Verfügung stellen. Dabei wird besonderer Wert auf Formate gelegt, die ohne juristische Vorkenntnisse genutzt werden können und sich für den Einsatz in Jugendprojekten, Gemeindeveranstaltungen und öffentlichen Präsentationen eignen. Die Projekte orientieren sich dabei an dem in der AEMR selbst verankerten Bildungsauftrag, der die Förderung der Achtung der Menschenrechte durch Unterricht und Aufklärung betont.

United for Human Rights wurde anlässlich des 60. Jahrestags der AEMR gegründet und richtet sich an Einzelpersonen und Organisationen, die Menschenrechtsbildung in ihre Arbeit integrieren möchten. Youth for Human Rights International ist eine seit 2001 bestehende gemeinnützige Organisation, die sich auf die Vermittlung von Menschenrechten an junge Menschen konzentriert. Beide Initiativen arbeiten mit einer einheitlichen Struktur, bei der Lernmodule und Medieninhalte den einzelnen Artikeln der AEMR zugeordnet sind.

Ein zentrales Merkmal der Bildungsarbeit ist ein sogenannter Toolkit-Ansatz. Dieser umfasst kurze Dokumentarfilme, Informationsvideos und öffentliche Bekanntmachungen, die jeweils einzelne Rechte der AEMR erläutern. Ergänzt werden diese durch Begleitmaterialien, Präsentationen und digitale Ressourcen. Die Inhalte stehen in 17 Sprachen zur Verfügung, sodass sie europaweit genutzt und an lokale Gegebenheiten angepasst werden können.

Die bereitgestellten Materialien werden nach Angaben der Initiatoren von unterschiedlichen Einrichtungen eingesetzt, darunter Bürgerinitiativen, Jugendorganisationen und öffentliche Stellen, abhängig vom jeweiligen nationalen und lokalen Kontext. Ziel ist es, ein alltagsnahes Verständnis von Rechten zu fördern und deren Bedeutung in Bereichen wie Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und gesellschaftlicher Teilhabe zu verdeutlichen.

Das Engagement der Scientology-Kirche im Bereich der Menschenrechtsbildung findet auch Ausdruck in den Schriften ihres Gründers L. Ron Hubbard. Darin wird die Bedeutung von Rechten und Würde als Voraussetzung für individuelle und gesellschaftliche Entwicklung hervorgehoben. Hubbard formulierte diesen Ansatz mit den Worten:

„Menschenrechte müssen zu einer Tatsache werden – nicht zu einem idealistischen Traum.“

Für die kommenden Jahre ist vorgesehen, die Verfügbarkeit der Materialien weiter auszubauen und ihre Nutzung in realen Bildungskontexten zu stärken. Geplant sind unter anderem Informationsveranstaltungen, Workshops in Gemeinschaftseinrichtungen sowie Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich mit Themen wie Jugendintegration, Prävention und interkulturellem Dialog befassen.