Die Aufklärungsarbeit über die Risiken des Drogenkonsums wird von ehrenamtlichen Mitgliedern der Scientology Kirche Hamburg auch 2026 fortgesetzt. Allein am Samstag, 22. August, verteilten die freiwilligen Helferinnen und Helfer bei Informationsaktionen im Hamburger Stadtgebiet mehr als 1.800 Aufklärungshefte. Im gesamten Jahr 2026 wurden damit bereits 28.469 Informationshefte zur Drogenprävention verteilt.
Die aktuellen Aktionen sind Teil einer kontinuierlichen Präventionsarbeit der Initiative „Sag Nein zu Drogen, Sag Ja zum Leben“, die in Hamburg regelmäßig Informationsstände durchführt. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind dabei jeden Monat an verschiedenen Orten im Stadtgebiet präsent und suchen das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Einen besonderen Schwerpunkt bildete in diesem Jahr das Hamburger Hafenfest, bei dem allein 6.340 Informationshefte verteilt wurden. Bereits bei einer Informationsaktion Ende Februar waren mehr als 1.100 Broschüren an Interessierte weitergegeben worden.
„Drogenprävention beginnt mit Wissen“, erklärt die Verantwortliche der Anti-Drogen-Initiative der Scientology Kirche Hamburg. „Menschen sollen die möglichen Folgen des Drogenkonsums kennen und auf dieser Grundlage informierte Entscheidungen treffen können. Deshalb gehen wir mit unseren Informationsständen direkt zu den Menschen, suchen das Gespräch und stellen kostenlos Informationsmaterial zur Verfügung.“
Die Aufklärungsarbeit richtet sich an Menschen aller Altersgruppen. Besonders angesprochen werden junge Menschen, Eltern und Familien sowie Pädagoginnen und Pädagogen und andere Personen, die sich mit Fragen der Drogenprävention und Suchthilfe beschäftigen.
Drogenkonsum bleibt eine gesellschaftliche Herausforderung
Die Hamburger Aktionen finden vor dem Hintergrund einer weiterhin hohen Belastung durch Drogenkonsum und Abhängigkeit statt. Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) konsumierten im Jahr 2023 weltweit rund 316 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 64 Jahren Drogen; Alkohol und Tabak sind dabei nicht eingerechnet. Cannabis war mit 244 Millionen Nutzern die am häufigsten konsumierte Substanz.
Auch in Deutschland bleibt der Konsum illegaler Substanzen ein relevantes Problem. Nach Angaben des Datenportals des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen konsumierten 2024 rund 3,7 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren innerhalb eines Jahres mindestens eine illegale Substanz. Dies entspricht etwa 1,9 Millionen Menschen. Im selben Jahr starben bundesweit 2.137 Menschen im Zusammenhang mit dem Konsum illegaler Substanzen.
Aufklärung mit der Broschürenreihe „Fakten über Drogen“
Für ihre Informationsaktionen verwenden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die Hefte aus der Serie „Fakten über Drogen“ der internationalen Foundation for a Drug-Free World. Die Materialien behandeln verschiedene Substanzen und informieren über mögliche körperliche, psychische und soziale Folgen ihres Konsums.
Die Initiative „Sag Nein zu Drogen, Sag Ja zum Leben“ wird in Hamburg von Mitgliedern der Scientology Kirche getragen. Die Scientology Kirche unterstützt die Verwendung der Informationsmaterialien im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Aufklärungsarbeit.
Die Foundation for a Drug-Free World wurde 2006 gegründet und verfügt seit 2024 einen besonderen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC).
Weitere Aktionen geplant
Die ehrenamtlichen Mitglieder der Initiative wollen ihre Informationsstände und Verteilaktionen auch in den kommenden Monaten fortsetzen. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein für die möglichen Gefahren des Drogenkonsums zu stärken und möglichst viele Menschen mit frei zugänglichen Informationen zur Drogenprävention zu erreichen.








