Scientology-Neujahrsfeier in Los Angeles zieht Bilanz zu weltweitem Wachstum und gesellschaftlichem Engagement

Zum Jahreswechsel kamen im Shrine Auditorium in Los Angeles mehr als 6.500 Gäste zur internationalen Neujahrsfeier der Scientology-Kirche zusammen. Im Mittelpunkt standen ein Rückblick auf die Entwicklungen des Jahres 2025 sowie ein Ausblick auf weltweite Initiativen und Aktivitäten.

In seiner Ansprache betonte David Miscavige, Oberhaupt der Scientology-Religion, dass die Kirche das neue Jahr nicht als bloßen Zeitwechsel verstehe, sondern als Gelegenheit, die Wirkung eines gesamten Jahres gemeinsamer Arbeit sichtbar zu machen. Vorgestellt wurden Ergebnisse aus den Bereichen Medien, Bildung, gesellschaftliches Engagement und kirchliche Entwicklung.

Ein Schwerpunkt lag auf dem Scientology Network (Scientology TV), dessen Reichweite im Jahr 2025 weiter ausgebaut wurde. Seit dem Start des Senders haben sich die Zuschauerzahlen nach Angaben der Kirche deutlich erhöht. Gleichzeitig wurden die Produktionen von Scientology TV mit mehr als 170 Auszeichnungen für kreative und technische Leistungen gewürdigt.

Darüber hinaus wurde auf das wachsende Interesse an Online-Kursen der Scientology-Kirche hingewiesen. Nach Angaben der Kirche wurden weltweit inzwischen mehr als eine Million Kurseinschreibungen verzeichnet, darunter Einführungsangebote in Dianetik und Scientology sowie Kurse zu Kommunikation, Lebensbewältigung und persönlicher Entwicklung.

Auch die internationale Präsenz der Kirche wurde weiter ausgebaut. Im Jahr 2025 wurden neue Ideale Scientology-Kirchen eröffnet, unter anderem in Afrika, Europa und Nordamerika, die als Zentren für religiöse Dienste, Bildungsangebote und gemeindebezogene Aktivitäten dienen. Ergänzend dazu wurden mehrere historische Standorte, die mit dem Leben und Wirken von L. Ron Hubbard verbunden sind – darunter Orte in den USA, England und Afrika – restauriert und der Öffentlichkeit als dokumentarische und kulturelle Einrichtungen zugänglich gemacht.

Ein weiterer Programmpunkt der Veranstaltung war die Vorstellung ausgewählter gesellschaftlicher Projekte, die im Rahmen der Association for Better Living and Education (ABLE) umgesetzt werden. Dazu zählen Initiativen in den Bereichen Drogenprävention, Alphabetisierung sowie die Vermittlung moralischer Werte, unter anderem auf Grundlage von Der Weg zum Glücklichsein. Anhand einzelner Beispiele wurde gezeigt, wie diese Projekte in unterschiedlichen kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten Anwendung finden.

Europäische Initiativen und Projekte

Auch Europa spielte im Jahr 2025 eine sichtbare Rolle. In mehreren europäischen Ländern – darunter Italien, Spanien, Deutschland und die Tschechische Republik – wurden Bildungs- und Aufklärungsprojekte umgesetzt. Ehrenamtliche Helfer engagierten sich unter anderem in der Menschenrechtsbildung, der Drogenprävention sowie in Projekten zur Vermittlung moralischer Werte und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Aktivitäten erfolgten in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und richteten sich an Schulen, Gemeinden und die breite Öffentlichkeit.

Neben Bildungs- und Sozialprojekten wurde auch WISE, ein nichtkirchlicher Verbund selbstständiger scientologischer Unternehmer, erwähnt, in dem sich Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen freiwillig an organisatorischen Grundsätzen aus den Schriften von L. Ron Hubbard orientieren.

Im Bereich der religiösen Grunddienste berichteten Vertreter von Scientology Missions International (SMI) und der International Hubbard Ecclesiastical League of Pastors (I HELP) über weltweite Einführungsangebote in Dianetik und Scientology. Diese richten sich an Interessierte, die sich mit den religiösen Grundlagen der Scientology-Kirche vertraut machen möchten.

Zum Abschluss der Veranstaltung richtete sich der Blick auf das kommende Jahr. Vorgestellt wurden geplante Eröffnungen weiterer Idealer Scientology-Kirchen sowie neue Medien-, Bildungs- und Aufklärungsprojekte, die im Jahr 2026 umgesetzt werden sollen. Die Neujahrsfeier endete mit einem Ausblick auf die weitere internationale Entwicklung der Scientology-Kirche und ihrer gesellschaftlichen Initiativen.

Platin-Award für Scientology TV bei den dotCOMM Awards 2025

Eine Episode der Serie Voices for Humanity auf Scientology TV wurde bei den dotCOMM Awards 2025 mit einem Platin-Award ausgezeichnet. Produziert wurde die Folge von Scientology Media Productions, dem Studio hinter dem Scientology Network, das bei den dotCOMM Awards 2025 insgesamt acht Auszeichnungen erhielt.

Die prämierte Episode wurde in der Kategorie „Cause Related Video“ für ihre gesellschaftliche Wirkung gewürdigt. Die dotCOMM Awards sind ein internationaler Wettbewerb, der herausragende Leistungen im Bereich digitaler Kommunikation und Kreativität auszeichnet. Die Preise werden von Fachleuten aus den Bereichen Marketing, Kommunikation, Werbung und Medienproduktion vergeben und würdigen Innovation sowie professionelle Umsetzung.

Ladislas Nkundabanyanga ist Pädagoge und Mitbegründer der Organisation Rwanda Youth Clubs for Peace, die ins Leben gerufen wurde, um zur Überwindung der gesellschaftlichen Spaltungen beizutragen, die nach dem Völkermord von 1994 fortbestanden. Mithilfe von Unterrichtsmaterialien von Youth for Human Rights International hat er nach eigenen Angaben mehr als 50.000 Menschen in Ruanda über Menschenrechte aufgeklärt und 20 Menschenrechtsclubs gegründet. Ziel dieser Arbeit ist es, insbesondere junge Menschen zu befähigen, ihre Rechte zu kennen und wahrzunehmen.

In der Episode schildert Nkundabanyanga seine persönliche Motivation und seine Vision:

„Mein Lebensziel ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre Rechte zu kennen – dass sie Würde verdienen, dass sie Ehre verdienen und dass sie da sind, weil jemand anderes ihre Unterstützung braucht.“

Die Platin-Auszeichnung für diese Folge ist eine von insgesamt acht Ehrungen, mit denen Scientology Media Productions bei den dotCOMM Awards 2025 ausgezeichnet wurde. Zwei dieser Auszeichnungen gingen an Voices for Humanity, womit die Serie insgesamt 16 Auszeichnungen erhalten hat.

Scientology Network in Los Angeles

Das Scientology Network wurde am 12. März 2018 von David Miscavige, dem kirchlichen Leiter der Scientology-Religion, ins Leben gerufen und sendet seither rund um die Uhr weltweit in 17 Sprachen. Die Programme führen über sechs Kontinente, geben Einblicke in den Alltag von Scientologen, zeigen die Kirche als globale Organisation sowie deren soziale Initiativen und werden durch Dokumentarfilme unabhängiger Filmemacher ergänzt, die sich gesellschaftlichen Herausforderungen widmen.

Die Produktionen des Networks wurden bislang mit mehr als 125 Medien- und Branchenpreisen ausgezeichnet, darunter Telly Awards, Communitas Awards und Hermes Creative Awards.

Das Scientology Network ist über DIRECTV Channel 320, DIRECTV STREAM und AT&T U-verse empfangbar sowie weltweit auf scientology.tv, über mobile Apps und Plattformen wie Roku, Amazon Fire TV und Apple TVabrufbar. Produziert und ausgestrahlt wird das Network von Scientology Media Productions, dem globalen Medienzentrum der Kirche in Los Angeles.

Europa: Ehrenamtliche Scientologen engagieren sich in sozialen Projekten

Im letzten Quartal 2025 berichteten ehrenamtliche Gruppen der Scientology-Kirche und ihrer sozialen Programme über mehr als 40 gemeinnützige Initiativen in verschiedenen europäischen Ländern. Die Aktivitäten umfassten Umwelt- und Reinigungsaktionen, faktenbasierte Drogenprävention sowie Bildungsangebote zu Menschenrechten. Ziel der Maßnahmen war es, bürgerschaftliches Engagement zu fördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Die Einsätze wurden von ehrenamtlichen Helfern (Volunteer Ministers) sowie weiteren Freiwilligengruppen durchgeführt und teilweise in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen umgesetzt. Zu den Projekten zählten die Reinigung öffentlicher Plätze, Bildungsworkshops in Schulen und Gemeinden sowie Informationskampagnen auf Basis von Programmen wie Der Weg zum Glücklichsein und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR).

Soziale Aktivitäten in Europa

In der Tschechischen Republik meldeten ehrenamtliche Scientologen im Oktober mehr als 40 Aktivitäten in Städten wie Prag, Brünn, Pilsen und Pelhřimov. Die Einsätze kombinierten Reinigungsaktionen im öffentlichen Raum mit Unterstützung lokaler Hilfsorganisationen. Neben regelmäßigen wöchentlichen Einsätzen fand auch eine größere Aufräumaktion in Brünn statt, bei der Grünflächen wiederhergestellt wurden. Darüber hinaus sammelten Freiwillige Kleidung und übergaben diese an eine katholische Wohlfahrtsorganisation.

In Turin führten Ehrenamtliche wöchentliche Reinigungsaktionen rund um den ehemaligen Bahnhof Dora durch. Diese Initiative wurde auf mehrere nördliche Stadtteile ausgeweitet und von der Bürgervereinigung Procivicos koordiniert. Die Aktionen verbanden Umweltengagement mit der Vermittlung gemeinschaftlicher Werte.

Auch in der Schweiz wurden im Berichtszeitraum lokale Initiativen dokumentiert, bei denen Freiwillige für verantwortungsbewusstes Verhalten und gegenseitigen Respekt im Alltag warben.

In Frankreich intensivierten Freiwillige der Initiative Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben ihre Präventionsarbeit. Berichtet wurde über Informationsaktionen in mehreren Regionen, bei denen Aufklärungsmaterialien über lokale Geschäfte, Apotheken und bei öffentlichen Veranstaltungen verbreitet wurden. Die Einsätze umfassten unter anderem Städte wie Paris, Reims, Bordeaux, Toulouse, Nizza und Marseille.

In Dänemark berichtete eine von Jugendlichen getragene Initiative über die Beteiligung von mehr als 500 Ladeninhabern in Kopenhagen, die Informationsmaterial zur Drogenprävention auslegten. Die beteiligten Freiwilligen waren zwischen 10 und 20 Jahre alt. In diesem Zusammenhang wurde auf eine Studie des Dänischen Zentrums für Drogenforschung aus dem Jahr 2025 verwiesen, die einen Rückgang des Cannabiskonsums unter 15- bis 25-Jährigen dokumentiert.

In Lugano nutzten Freiwillige zudem eine große Laufveranstaltung, um Familien und Teilnehmende über Prävention und informierte Entscheidungen aufzuklären.

In Mailand fand eine Menschenrechtsveranstaltung statt, organisiert vom Verein Diritti Umani e Tolleranza. Teilnehmende aus verschiedenen Gemeinschaften absolvierten einen strukturierten Kurs auf Grundlage des Bildungsprogramms United for Human Rights, der für den Einsatz in Schulen und Gemeinwesenprojekten vorgesehen ist.

Auf internationaler Ebene wurde im Genfer Palais des Nations die Konferenz „Human Rights and Peace – Better Together“ durchgeführt. Veranstalter war eine Nichtregierungsorganisation mit beratendem Status beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC). Die Konferenz betonte die Bedeutung von Bildung und Zusammenarbeit zur Förderung sozialer Inklusion und zur Prävention von Diskriminierung.

Ivan Arjona-Pelado, Vertreter der Scientology-Kirche bei der EU, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, erklärte: „Sozialer Zusammenhalt entsteht durch verantwortungsvolles Handeln im Alltag – durch praktische Hilfe, Prävention und die Vermittlung von Menschenrechten.“

Gesellschaftliches Engagement und Anerkennung

Die Scientology-Kirche ist heute in mehr als 160 Ländern vertreten und hat zahlreiche Anerkennungen für ihre Beiträge zur Gesellschaft erhalten – von Alphabetisierungs- und Drogenpräventionsprogrammen bis hin zur Menschenrechtserziehung. Die internationale Reichweite der Kirche und ihr Engagement für den interkulturellen Dialog haben ihr über die spanische Fundación para la Mejora einen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen eingebracht.

Darüber hinaus hat sie in zahlreichen Ländern – darunter Spanien, die USA, Portugal, Schweden, Italien, Großbritannien, Kroatien, Slowenien, Nordmazedonien, die Niederlande, Südafrika, Kanada, Australien, Mexiko, Kolumbien und Panama – religiöse Anerkennung erlangt. Auch in Deutschland haben Gerichte wiederholt entschieden, dass Scientologen sich auf den Schutz aus Artikel 4 (Religionsfreiheit) des Grundgesetzes berufen können.

Tag der Menschenrechte: Offene Tür und Charity-Konzert in der Scientology-Kirche Hamburg

Anlässlich des 77. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte fand am 12. Dezember in der Scientology-Kirche Hamburg ein Tag der Offenen Tür statt, begleitet von einem Charity-Konzert zur Unterstützung eines humanitären Projekts in einem afrikanischen Land.

Im Informationszentrum der Scientology-Kirche wurden die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vorgestellt. Ergänzt wurde die Ausstellung durch kurze Filmclips (Social Spots), die die einzelnen Rechte anschaulich erläutern. Die Präsentation ist Teil der internationalen Bildungsprogramme Youth for Human Rights und United for Human Rights, die sich weltweit für die Vermittlung von Menschenrechtswissen einsetzen und von der Scientology-Kirche unterstützt werden.

Schätzungen zufolge leben heute weltweit rund 50 Millionen Menschen in moderner Sklaverei, und jedes Jahr werden etwa zwei Millionen Menschen über internationale Grenzen hinweg verschleppt. Der Schutz und die Verwirklichung der Menschenrechte sind daher aktueller denn je. Aufklärung über diese Rechte ist ein zentraler erster Schritt, um Missstände zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.

Am Tag der Menschenrechte wurde zudem auf Scientology TV der internationale Human Rights Day Marathon ausgestrahlt – ein Bildungsprogramm, das einen Überblick über die Geschichte der Menschenrechte sowie über aktuelle Initiativen weltweit bietet. Gezeigt wurden unter anderem der Kurzfilm „The Story of Human Rights“, die TV-Serie „Voices for Humanity“, die Menschenrechtsaktivisten aus verschiedenen Ländern porträtiert sowie mehrere Aufklärungsspots zu den Artikeln der Allgemeinen Erklärung.

Der 10. Dezember erinnert daran, dass jeder Mensch ein Recht auf ein würdiges Leben hat. Besonders Artikel 25 betont das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard – dazu gehört auch der Zugang zu sauberem Trinkwasser.

„In der Weihnachtszeit, einer Zeit des Gebens und der Nächstenliebe, möchten wir diesen Gedanken mit einer konkreten Hilfsaktion verbinden“, erklärte ein Sprecher der Scientology-Kirche Hamburg. „Mit unserem Charity-Konzert für Guinea-Bissau, eines der kleinsten und ärmsten Länder Afrikas, wollen wir dazu beitragen, dieses grundlegende Menschenrecht zu verwirklichen.“

Die gesammelten Spenden sollen den Bau eines Brunnens in Guinea-Bissau ermöglichen. Dadurch erhalten Menschen vor Ort sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser – ein Zeichen für gelebte Solidarität, Menschlichkeit und die Achtung der Menschenrechte.

Internationale Anerkennung

Die Scientology-Kirche ist heute in mehr als 160 Ländern vertreten und hat in zahlreichen Staaten eine formelle religiöse Anerkennung erhalten. Diese Anerkennungen stehen im Zusammenhang mit ihrem internationalen Engagement in den Bereichen Bildung und gesellschaftliche Verantwortung, einschließlich Programmen zur Vermittlung von Menschenrechten.

Im Rahmen dieser Aktivitäten erhielt die Organisation über die spanische Fundación para la Mejora einen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen, der ihre Beteiligung an internationalen Dialogen zu Bildungs- und Menschenrechtsthemen ermöglicht.

Darüber hinaus wurde die Scientology-Kirche in vielen Ländern – darunter Spanien, die USA, Portugal, Schweden, Italien, Großbritannien, Kroatien, Slowenien, Nordmazedonien, die Niederlande, Südafrika, Kanada, Australien, Mexiko, Kolumbien und Panama – als Religionsgemeinschaft anerkannt.

Auch in Deutschland haben Gerichte wiederholt festgestellt, dass die Vereine der Scientology-Kirche und ihre Mitglieder unter dem Schutz der Religionsfreiheit gemäß Artikel 4 des Grundgesetzes stehen.

Scientology-TV erhält internationalen Award für digitale Medienproduktion

Bei den dotCOMM Awards 2025 erhielt Scientology Media Productions acht Auszeichnungen, darunter fünf Platin-Awards. Das Studio ist für die Produktion des Scientology Networks („Scientology-TV“) verantwortlich, dessen digitale Formate ausgezeichnet wurden.

Die dotCOMM Awards sind ein internationaler Wettbewerb, der digitale Kommunikationsformate, audiovisuelle Inhalte, Webprojekte und Online-Kampagnen würdigt. Verliehen werden sie von der Association of Marketing and Communication Professionals (AMCP), einem Zusammenschluss erfahrener Branchenexperten, die weltweit mehrere Kreativpreise betreuen.

Die Jury bewertet Einreichungen nach Kriterien wie Innovationsgrad, konzeptioneller Qualität, technischer Umsetzung und Wirkung auf das Publikum. Jedes Jahr gehen Tausende Beiträge aus Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Medienhäusern ein, die in zahlreichen Kategorien ausgezeichnet werden.

Diese acht dotCOMM Awards würdigen Exzellenz in mehreren Programmen und Kategorien:

Gewinner des Platin-Awards:

  • Voices for Humanity: Marshall Faulk | Video – Soziale Anliegen
  • Voices for Humanity: Ladislas Nkundabanyanga | Video – Soziale Anliegen
  • TV-Werbung: „Die Frage“ | Kurzvideo
  • TV-Werbung: „Die Frage“ | Kreativität – Regie
  • Meet a Scientologist: Iccio und Michele Leonelli | Video – Mode & Lifestyle

Gewinner des Gold-Awards:

  • Meet a Scientologist: Die Chengs | Video – Lebensmittel & Getränke
  • Destination: Scientology, Columbus | Video – Kultur
  • Destination: Scientology, Denver | Video – Kultur

Scientology Network in Los Angeles

Das Scientology Network wurde am 12. März 2018 von David Miscavige, dem kirchlichen Leiter der Scientology-Religion, ins Leben gerufen und sendet seither rund um die Uhr weltweit in 17 Sprachen. Die Programme führen durch sechs Kontinente, geben Einblicke in den Alltag von Scientologen, zeigen die globale Organisation der Kirche sowie deren soziale Initiativen – ergänzt durch Dokumentarfilme unabhängiger Filmemacher, die sich gesellschaftlichen Herausforderungen widmen.

Die Produktionen des Networks wurden bislang mit über 125 Medien- und Branchenpreisen ausgezeichnet, darunter Telly Awards, Communitas Awards und Hermes Creative Awards.

Empfangbar ist das Network über DIRECTV Channel 320, DIRECTV STREAM, AT&T U-verse, sowie weltweit auf scientology.tv, über mobile Apps und Plattformen wie Roku, Amazon Fire TV und Apple TV. Produziert und ausgestrahlt wird es von Scientology Media Productions, dem globalen Medienzentrum der Kirche in Los Angeles.

Nach Hurrikan Melissa: Scientology-Freiwillige leisten Nothilfe in Jamaika

Als Hurrikan Melissa Jamaika hart traf, waren zahlreiche Hilfsorganisationen sofort im Einsatz, um die Versorgung der betroffenen Familien zu sichern. Auch ehrenamtliche Scientology-Geistliche unterstützten US-Hilfsorganisationen bei der Vorbereitung und Lieferung dringend benötigter Lebensmittel. Gemeinsam wurden über 270.000 Mahlzeiten für Überlebende verpackt.

Als der Hurrikan über die Insel hinwegzog, hatten sich nationale Freiwilligenorganisationen im Katastrophenschutz (NVOAD) bereits zusammengeschlossen, um schnellstmöglich Hilfe zu leisten. Operation BBQ Relief, eine US-amerikanische gemeinnützige Katastrophenhilfeorganisation, wusste früh, dass haltbare Mahlzeiten dringend benötigt würden. Für die Verpackung und den Transport nach Jamaika wurden Teams von Freiwilligen in Florida mobilisiert.

In Abstimmung mit der Leitung von Operation BBQ Relief bot Joava Good, stellvertretende nationale Direktorin von Churches of Scientology Disaster Response (CSDR), die Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Teams an. Freiwillige von CSDR aus Clearwater (Florida), arbeiteten Seite an Seite mit Helfern aus dem ganzen Land, darunter Angehörige lokaler Behörden und Schüler.

Die Arbeiten fanden in einem großen Lagerhaus in Pinellas Park statt, ausgestattet mit Gabelstaplern, Hubwagen und von Amazon bereitgestellten Packtischen. Dort verpackten die Helfer haltbare Lebensmittel in zwei Kartongrößen, die jeweils 36 oder 72 Mahlzeiten enthielten – genug, um eine vierköpfige Familie drei oder sechs Tage zu versorgen.

Insgesamt bereiteten die Teams mehr als 270.000 Mahlzeiten vor. Die Helfer beschrifteten Kisten, stellten Verpackungslinien zusammen, verschlossen Kartons, öffneten Paletten, transportierten Waren und luden fertige Pakete auf Paletten. Zusätzlich übernahmen sie Aufräum- und Entsorgungsarbeiten. Ein Teil der Hilfsgüter wurde direkt zum Flughafen gebracht und in kleinere Flugzeuge verladen; größere Mengen wurden per Lkw nach Miami transportiert und anschließend mit Frachtflugzeugen nach Jamaika geflogen.

Doyle Mills, nationaler Geschäftsführer von CSDR, koordinierte die Scientology-Freiwilligen und erklärte: „Eine Aktion wie diese sieht einfach aus, aber dahinter steckt eine enorme Menge an logistischer Planung und Arbeit. Die Zusammenarbeit mit Operation BBQ Relief war ausgezeichnet, und wir wussten, dass diese Mahlzeiten den Betroffenen helfen würden.“

Während die unmittelbare Nothilfe in Jamaika langsam abgeschlossen wird, werden für die kommende Phase des Wiederaufbaus weiterhin freiwillige Helfer benötigt. Churches of Scientology Disaster Response ist eine in Washington, DC, eingetragene gemeinnützige Katastrophenhilfeorganisation mit über 25 Büros in den USA. Sie koordiniert Hilfseinsätze gemeinsam mit Regierungsstellen und nationalen Freiwilligenorganisationen im Katastrophenschutz (NVOAD).

Offizielle Anerkennungen für humanitäre Einsätze

Die Scientology-Katastrophenhilfe ist seit vielen Jahren bei internationalen Krisen im Einsatz. Zu den anerkannten Hilfsaktionen gehören unter anderem:

Tsunami Südasien (2004): Bereitstellung von Hilfsgütern, medizinischer Unterstützung und Wiederaufbauhilfe.

Hurrikan Katrina (2005): Zusammenarbeit mit Rettungskräften, Betreuung von Evakuierten; Auszeichnungen von kommunalen Organisationen.

Erdbeben Haiti (2010): Sofortige logistische Unterstützung und Koordination freiwilliger Helfer; Anerkennungen durch lokale Behörden.

COVID-19-Pandemie (2021): Weltweite Verteilung von Schutzmaterialien und Unterstützung lokaler Gemeinden.

Italien (2024): Scientology-Ehrenamtliche in Verona wurden für ihren Beitrag zum Gemeindedienst offiziell ausgezeichnet

Kalifornische Waldbrände (2025): Wiederkehrender Einsatz bei Evakuierungen und Unterstützung von Feuerwehr und Rettungsdiensten.

Frankreich: Freiwillige verstärken ihre Anti-Drogen-Kampagne

Im gesamten Oktober intensivierten Freiwillige der Initiative Drug-Free World France ihre Präventionsarbeit in Städten, Gemeinden und ländlichen Regionen. Die Kampagne erreichte mehrere tausend Menschen – von Paris über die Bretagne und Rhône-Alpes bis in den Südwesten des Landes. Ihr Ziel: Familien, Pädagogen, Ladenbesitzer und Jugendliche mithilfe klarer, faktenbasierter Informationen über Drogen und neue synthetische Substanzen besser zu schützen.

Die verstärkte Aufklärungsarbeit findet vor dem Hintergrund wachsender Sorge über den Substanzkonsum unter jungen Menschen statt. Besonders der Anstieg synthetischer Drogen in Schulumgebungen und Wohnvierteln hat Lehrer, Gesundheitsfachkräfte und Gemeindeverantwortliche sensibilisiert. Viele Eltern berichten, dass bereits Zwölf- bis Vierzehnjährige im Internet oder auf Schulhöfen mit riskanten Substanzen in Kontakt kommen. Entsprechend groß ist das Bedürfnis nach verlässlichen Materialien, die Gespräche in Familien und Bildungseinrichtungen erleichtern.

Zu Monatsbeginn besuchten Freiwillige in der Bretagne ein Netzwerk kleiner Geschäfte, Cafés und Unternehmen. Dabei verteilten sie über tausend Broschüren der Reihe „Die Fakten über Drogen“, die sich wachsender Nachfrage erfreuen. Händler berichten, dass immer mehr Jugendliche Fragen zu synthetischen Substanzen stellen. Ein Restaurantmitarbeiter erzählte, er habe nach dem Ansehen eines Kampagnenvideos selbst seinen Konsum eingestellt und setze sich seitdem für einen drogenfreien Arbeitsplatz ein.

Auch im Westen Frankreichs führten die Freiwilligen zahlreiche Gespräche mit Apothekern, Lehrkräften, Verwaltungsmitarbeitern und Eltern. Eine Apothekerin, die eine Suchtklinik leitet, bat um zusätzliche Auslagen für ihre Patienten. Ein Vertreter der Strafverfolgungsbehörden unterstrich die Bedeutung klarer Präventionsmaterialien im Umgang mit gefährdeten Jugendlichen. Mehrere Cafébetreiber erklärten, die Informationshefte kämen „genau zum richtigen Zeitpunkt“.

In Loire und Rhône-Alpes stellten viele Geschäfte die Broschüren bereitwillig aus – oft begleitet von Diskussionen über den zunehmenden Kokainkonsum in der Region. Besonders hohe Aktivität herrschte in Reims, wo innerhalb weniger Tage zehntausende Broschüren verteilt wurden. Ladenbesitzer – von kleinen Boutiquen bis zu großen Filialen – forderten kontinuierlich Nachschub an. Ein junger Unternehmer erkannte die Broschüre aus seinem Studium und berichtete, er habe aufgrund der Inhalte damals mit dem Rauchen aufgehört.

In Paris organisierten die Freiwilligen eine der größten Aktionen des Jahres. Tausende Broschüren wurden verteilt, und viele Bürger nutzten die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. Eine Psychologin bat darum, eine komplette Ausstellung der Materialien in ihrer Praxis einzusetzen. Ein Elternpaar erklärte, die Hefte seien „genau die Art von Hilfe“, die sie für Gespräche mit ihrer Tochter benötigen.

Auch der Südwesten Frankreichs zeigte hohe Beteiligung. In Bordeaux ermöglichten Simulationsübungen mit sogenannten „Rauschbrillen“ eindrucksvolle Gespräche über die Folgen von Alkohol- und Cannabiskonsum. Viele Ladenbesitzer betonten, wie wichtig es sei, Jugendlichen niederschwellige Informationen zugänglich zu machen.

Anerkannte Präventionsarbeit weltweit

Ivan Arjona-Pelado, Vertreter der Scientology Kirche bei der Europäischen Union, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, reflektierte über die jüngsten Aktivitäten in Frankreich und unterstrich ihre größere gesellschaftliche Bedeutung:“Die wachsende Beteiligung lokaler Gemeinschaften zeigt, wie sehr die Menschen sachliche und zugängliche Prävention schätzen. Wenn Menschen klare Informationen erhalten, fühlen sie sich befähigt, Verantwortung für ihre Familien und ihre Nachbarschaften zu übernehmen. Eine wirksame Prävention trägt nicht nur zur öffentlichen Gesundheit bei, sondern auch zur Würde und zum Zusammenhalt unserer Gesellschaften in ganz Europa.“

Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat der Foundation for a Drug-Free World (FDFW) den Special Consultative Status verliehen.

Bereits bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris wurden die Broschüren aktiv an Besucher verteilt. Wenig später kamen sie auch in Deutschland während der Fußball-Europameisterschaft 2024 zum Einsatz. Beide Großereignisse boten Gelegenheit, internationale Gäste mit verlässlichen Informationen über Drogen zu erreichen.

Weltweit wird das Programm in Zusammenarbeit mit Behörden und Bildungseinrichtungen umgesetzt. In Nord- und Südamerika arbeiten zahlreiche Polizeibehörden – darunter LAPD, NYPD, DEA sowie regionale Dienststellen in Kanada, Mexiko und Kolumbien – aktiv mit den Materialien der Kampagne.

In Mexiko wurde zudem ein staatliches Ausbildungsprogramm etabliert: Über 3.000 Lehrkräfte wurden geschult und setzten das Unterrichtsmaterial unmittelbar im Schulalltag ein – und erreichten damit mehr als 500.000 Schülerinnen und Schüler.

Dänemark: Jugendliche führen landesweite Anti-Drogen-Initiative an

Junge Freiwillige von „Truth About Drugs Denmark“ veranlassten mehr als 500 Geschäfte in Kopenhagen, Broschüren auszulegen – Teil einer seit Jahren laufenden Präventionskampagne der Scientology-Kirche.

Teams im Alter zwischen 10 und 20 Jahren besuchten Geschäfte in mehreren Stadtteilen und baten darum, der Öffentlichkeit verlässliche Informationen über gängige Drogen zur Verfügung zu stellen. Die Resonanz war hoch, viele Händler sprachen offen über die Problematik und beteiligten sich, indem sie die Broschüren gut sichtbar auslegten.

Eine der Koordinatorinnen, Giulia, beschreibt den Effekt: „Diese Jugendlichen zeigen, dass sie Verantwortung für ihre Zukunft übernehmen. Und Erwachsene hören ihnen zu.“

Die von der Foundation for a Drug-Free World entwickelten Hefte sind weltlich, faktenbasiert und erläutern Wirkungen sowie Risiken von Cannabis, Ecstasy, Kokain und Alkohol. Ein jugendlicher Freiwilliger fasst es zusammen: „Es geht darum, Leben zu retten, nicht um Religion – alle sollen wissen, was Drogen tatsächlich bewirken.“

Die Initiative fällt in eine Phase, in der der Cannabis-Konsum unter jungen Menschen in Dänemark bereits deutlich sinkt. Laut einem Bericht des Center for Rusmiddelforskning, veröffentlicht im November 2025, ging der Konsum in der Altersgruppe 15 bis 25 innerhalb von zehn Jahren von 44 % auf 31,6 % zurück. Bei jungen Männern fiel der Rückgang sogar noch stärker aus.

Forscherin Kirsten Frederiksen erklärt in einem Artikel der DR, dass eine veränderte Risikobewertung und mehr Aufklärung zu diesem Trend beigetragen hätten. Auch die weite Verbreitung von Informationsmaterialien spiele eine Rolle – ein Hinweis darauf, dass lokale Initiativen Wirkung entfalten.

Das Engagement in Dänemark knüpft an über 30 Jahre Drogen-Präventionsarbeit der Scientology-Kirche an. Seit den frühen 1990er-Jahren verteilen Freiwillige bei großen Veranstaltungen wie dem Kopenhagen-Marathon oder entlang des Strøget Informationsmaterial zu Drogenmissbrauch.

L. Ron Hubbard schrieb: „Das zerstörerischste Element in unserer heutigen Kultur sind die Drogen.“ Vor diesem Hintergrund unterstützt die Kirche über ihre Partnerschaft mit der Foundation for a Drug-Free World heute Aufklärungsprogramme in mehr als 200 Städten weltweit.

Anerkannte Präventionsarbeit weltweit

Die Relevanz der Kampagne zeigt sich auch in der internationalen Anerkennung ihrer Arbeit. Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat der Foundation for a Drug-Free World (FDFW) den Special Consultative Status verliehen.

In mehreren europäischen Städten wurden die Materialien im Rahmen kommunaler Präventionsinitiativen eingesetzt. Darüber hinaus kamen die Broschüren auch bei großen internationalen Sportereignissen zum Einsatz – darunter die Fußball‑Europameisterschaft in Deutschland und die Olympischen Spiele 2024 in Paris, wo sie an Besucher verteilt wurden.

Weltweit wird das Programm in Zusammenarbeit mit Behörden und Bildungseinrichtungen eingesetzt. Laut Berichten der Foundation for a Drug-Free World arbeiten in Nord- und Südamerika zahlreiche Polizeibehörden – darunter LAPD, NYPD, DEA sowie regionale Dienststellen in Kanada, Mexiko und Kolumbien – aktiv mit den Materialien der Kampagne. In Mexiko wurde darüber hinaus ein umfassendes staatliches Ausbildungsprogramm umgesetzt: Mehr als 3.000 Lehrkräfte des Bundesstaates Mexiko wurden geschult und setzten das Unterrichtsmaterial anschließend unmittelbar im Unterricht für über 500.000 Schülerinnen und Schüler ein.

Ivan Arjona, Vertreter der Scientology-Kirche bei EU, OSZE, Europarat und UN, fasst die Bedeutung zusammen: „Eine sinnvolle Beteiligung von Jugendlichen ist kein Idealismus, sondern ein praktischer Weg, widerstandsfähige Gemeinschaften aufzubauen. Jede Broschüre, jedes Gespräch kann einen Unterschied machen.“

Scientologen in ganz Europa setzen auf Bildung, Aufklärung und humanitäre Hilfe

In den vergangenen Monaten organisierten Scientologen und ihnen angeschlossene Gruppen Hunderte von gemeinnützigen und bildungsbezogenen Aktivitäten in ganz Europa. Besonders in der Tschechischen Republik wurden mehr als vierzig Initiativen durchgeführt, von Umweltaktionen bis hin zu Jugendworkshops. Ähnliche Projekte fanden in Italien, Ungarn, Spanien und Frankreich statt.

Von Prag bis Madrid setzen Freiwillige der Scientology-Kirche diese Tradition fort: Sie dienen ihren Gemeinden durch Aktionen, die Würde, Mitgefühl und moralische Werte stärken. Hinter diesem Engagement steht eine zentrale Überzeugung der Scientology-Religion – dass wahre spirituelle Freiheit untrennbar mit dem Einsatz für andere verbunden ist.

Humanitäre Projekte und Aktivitäten

Scientology stellt die Hilfe für andere in den Mittelpunkt des persönlichen Fortschritts. L. Ron Hubbard schrieb: „Ein Wesen wird nur so hoch geschätzt, wie es anderen dienen kann.“ Dieser Gedanke spiegelt sich in den sozialen Programmen der Kirche wider – von Drogenprävention und Alphabetisierung bis zu Menschenrechtsinitiativen. Jedes Projekt basiert auf dem Prinzip, dass die Unterstützung anderer ein Schritt zur eigenen Weiterentwicklung ist.

Programme wie „Der Weg zum Glücklichsein“ – ein säkularer Moralkodex in über 100 Sprachen – oder „Jugend für Menschenrechte“, das Jugendliche über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufklärt, zeigen, wie ethische Bildung und spirituelle Werte Hand in Hand gehen. Diese Initiativen werden von Scientologen unterstützt und in Kooperation mit Schulen und Organisationen umgesetzt.

Das Netzwerk der ehrenamtlichen Geistlichen (Volunteer Ministers) wurde in den 1970er Jahren von L. Ron Hubbard als religiöser Sozialdienst ins Leben gerufen. Es vermittelt praktische Hilfsmittel zur Konfliktlösung, Kommunikation und Lebensverbesserung und baut dabei auf 18 Kursen der Reihe „Werkzeuge für das Leben“ auf, die jedem offenstehen – auch Personen außerhalb der Kirche, die das Gelernte nutzen, um in ihren Gemeinden zu helfen. Die Freiwilligen, erkennbar an ihren gelben Hemden, sind in mehr als 120 Ländern aktiv – von der Katastrophenhilfe in Slowenien bis zu Bildungsprojekten in Italien oder Ungarn.

Ivan Arjona-Pelado, Vertreter der Scientology-Kirche bei der Europäischen Union, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, betont: „Helfen ist eine universelle Sprache. Ob in Zusammenarbeit mit Kirchen, Behörden oder Nachbarn – unsere Freiwilligen zeigen, dass eine bessere Gesellschaft mit Menschen beginnt, die Verantwortung übernehmen.“

Neben direkter Hilfe setzen Scientologen stark auf Bildung und Aufklärung. Die Kampagne „Fakten über Drogen“ informiert Millionen Jugendliche über die Risiken von Suchtmitteln. Gleichzeitig fördern Gruppen wie Youth for Human Rights Menschenrechtserziehung in Schulen in ganz Europa. Diese Zusammenarbeit mit öffentlichen und gemeinnützigen Einrichtungen zeigt, wie spirituelle Prinzipien in praktisches Handeln umgesetzt werden.

Scientologen betrachten den Dienst am Nächsten als Teil ihrer spirituellen Reise. Hilfe für andere wird so zu einem Ausdruck gelebter Spiritualität und zu einem Schritt auf dem Weg zu dem, was sie als „vollkommene Freiheit“ verstehen.

Scientology-Religion in Europa anerkannt

Die Scientology-Religion ist in zahlreichen europäischen Ländern offiziell als Religionsgemeinschaft anerkannt oder rechtlich geschützt. Dazu zählen unter anderem Italien, Spanien, Portugal, Schweden, die Niederlande, Kroatien, Großbritannien, Slowenien und Nordmazedonien.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in mehreren Entscheidungen den Schutz der Scientologen unter Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention (Religionsfreiheit) bestätigt.

Auch deutsche Gerichte haben wiederholt entschieden, dass Scientology-Kirchen und ihre Mitglieder unter den Schutz von Artikel 4 des Grundgesetzes fallen.

Diese Anerkennungen verdeutlichen den wachsenden Respekt, den die Scientology-Kirche für ihr soziales Engagement, ihre Bildungsinitiativen und humanitären Aktivitäten europaweit erhält.

Tschechien: Ehrenamtliche der Scientology-Kirche organisieren über 40 humanitäre Aktionen

Im Oktober mobilisierten sich die ehrenamtlichen Geistlichen der Scientology-Kirche – ein Netzwerk freiwilliger Helfer – in der gesamten Tschechischen Republik, um öffentliche Plätze zu verschönern, lokale Wohltätigkeitsorganisationen zu unterstützen und in vier großen Städten – Prag, Brünn, Pilsen und Pelhřimov – neuen Gemeinschaftsgeist zu fördern.

In nur vier Wochen führten die Freiwilligen über 40 Veranstaltungen durch und leisteten Hunderte von Arbeitsstunden in Umwelt- und humanitären Projekten – inspiriert von der Broschüre „Der Weg zum Glücklichsein“, dem vom Scientology-Gründer L. Ron Hubbard verfassten Moralkodex des gesunden Menschenverstands.

Jede Woche schlossen sich 15 bis 20 Teilnehmer zu mindestens elf Gemeinschaftsaktionen zusammen und leisteten 117 Stunden Dienst – plus weitere 100 Stunden für eine groß angelegte Säuberungsaktion in Brünn. Allein dort wurden 150 Säcke Müll gesammelt und verwahrloste Flächen in nutzbare Grünanlagen verwandelt. In Pilsen beseitigten die Freiwilligen an einem ehemaligen Lagerplatz gefährliche Abfälle und stellten die Umgebung in ihren ursprünglichen Zustand zurück.

„Das sind keine glamourösen Aufgaben“, kommentierte ein Teilnehmer. „Aber wenn wir keine Verantwortung übernehmen – wer dann? Jede Aktion stellt Würde wieder her – für unsere Umwelt, unsere Nachbarn und uns selbst.“

Auch interreligiöse Zusammenarbeit spielte eine Rolle: Freiwillige sammelten Kleidung für eine katholische Hilfsorganisation – ein Beispiel gelebter Solidarität über Glaubensgrenzen hinweg.

Ivan Arjona, Vertreter der Scientology-Kirche bei der EU, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, betonte die Bedeutung solcher Initiativen: „Helfen ist eine universelle Sprache. Ob in Zusammenarbeit mit Kirchen, Behörden oder Nachbarn – unsere Freiwilligen handeln aus der Überzeugung, dass eine bessere Gesellschaft mit Menschen beginnt, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“

Das Engagement wächst stetig und verbindet praktische Organisation mit moralischen Werten. Das langjährige Motto der Bewegung – „Man kann etwas dagegen tun“ – inspiriert immer mehr Bürger, sich aktiv für ihre Gemeinden einzusetzen.

Viele tschechische Freiwillige verteilen während ihrer Aktionen auch die Broschüre „Der Weg zum Glücklichsein“. Sie vermittelt 21 Grundsätze wie Selbstachtung, Ehrlichkeit und Verantwortung für andere – Werte, die sich in den wöchentlichen Aktivitäten der Freiwilligen widerspiegeln.

Vertreter der Stadtverwaltungen in Prag, Brünn und Pilsen lobten den beständigen Beitrag der Freiwilligen. Ihre sichtbare, praktische Präsenz – von der Reinigung öffentlicher Wege bis zur Pflege von Parks – inspiriert auch andere Bürger, sich zu beteiligen oder eigene Initiativen zu starten.

Ein Teilnehmer fasste den Monat so zusammen: „Wir haben nicht darauf gewartet, dass jemand anderes das Problem löst – wir haben einfach angefangen.“

Humanitäres Engagement der Scientology-Kirche

Das Programm der ehrenamtlichen Geistlichen der Scientology Kirche ist ein religiöser Sozialdienst, der Mitte der 1970er Jahre vom Scientology-Gründer L. Ron Hubbard ins Leben gerufen wurde.

Die ehrenamtlichen Helfer, erkennbar an ihren gelben Hemden, sind heute in über 120 Ländern aktiv und bekannt für ihren Einsatz bei Katastrophenhilfe, Bildungsprojekten und sozialen Programmen.

In Europa wurden sie für ihre Hilfsaktionen nach Überschwemmungen in Ungarn (2023) und Tschechien (2020) von lokalen Behörden ausgezeichnet.

Weltweit erhielten Volunteer-Minister-Teams den President’s Volunteer Service Award (USA, 2019), offizielle Anerkennungen für ihre Katastrophenhilfe in Japan (2011) und Nepal (2015) sowie Dankschreiben von Regierungsstellen in Mexiko und Sri Lanka.

Diese Ehrungen würdigen ihren fortwährenden Einsatz für humanitäre Hilfe, Aufklärung und bürgerschaftliche Verantwortung – Grundwerte, die sie in allen ihren Projekten leben.